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Laatzener Senioren erkunden den Südharz

Der Christliche Seniorenbund Immanuel Laatzen bietet in diesem Jahr schwerpunktmäßig Tagesfahrten in den Südharz an. Das erste Ziel war Osterode. 47 Teilnehmer erlebten nach einem Café-Besuch an der prächtigen klassizistischen Schachtrup-Villa einen geführten Rundgang entlang der einstmals 1.700 Meter langen und teilweise erhaltenen Stadtmauer. Sie war im Mittelalter sieben Meter hoch, 3,5 Meter breit und galt als unüberwindlich. Heute ist sie mit bunten Pflastersteinen markiert. Der Weg der Gruppe führte vorbei an vielen gepflegten Fachwerkhäusern zu einem Gutshaus, einer ehemaligen Residenz der Herzöge von Braunschweig-Grubenhagen, bis zur Schlosskirche, in der ein Kruzifix aufbewahrt wird, das französische Offiziere in der Gefangenschaft während des letzten Krieges aus Brot und Papier gestalteten. Einige der ehemaligen Soldaten, die Osterode besucht hatten, waren gerührt, dass ihr Werk bis heute in Ehren gehalten wird.
Die Gruppe wurde in der Aegidienkirche am Marktplatz vom dortigen Kirchenvorstand begrüßt und feierte eine kleine Andacht. Anschließend konnten die Senioren 185 Stufen zum Turm hinaufsteigen. In diesem Turm lebte bis in die 30er Jahre ein Türmer mit seiner Familie auf fünf Etagen übereinander. Heute befindet sich im Dachstuhl der Kirche außer den drei Glocken ein sehenswerter Festsaal. Die Gruppe beschloss, bei passender Gelegenheit hier eine Veranstaltung zu besuchen.
Belohnt wurden die "Turmsteiger" mit einem wunderbaren Blick von der Altstadt zu den Gipsbergen und dem Höhenzug „Auf dem Acker“ mit der Schutzhütte Hanskühnenburg bis hin zum Sösetal.
Die nächste Tagesfahrt wird am 8. Mai nach Herzberg führen mit einer Besichtigung des dortigen Welfenschlosses.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 12.05.2010
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