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Jugendfeuerwehren aus Porz-Langel, Porz-Zündorf und aus Mersch zelten vier Tage in Rethen

Gemeinsames Abendessen am Freitag, hinter dem Feuerwehrhaus in Rethen
 
Begrüßung der Gäste am Freitag auf der Schulsportanlage hinter der Rethener Feuerwehr

Bereits seit 22 Jahren finden gemeinsame Zeltlager zu Pfingsten statt, dieses Jahr in Rethen hinter der Feuerwehr. Eine Rallye durch Hannover, Schwimmen im aquaLaatzium, ein Spiele-Nachmittag und eine Nachtwanderung standen auf dem Programm.


Die Wiedersehensfreude war groß, als am Freitag vor Pfingsten die Gäste aus den Jugendfeuerwehren Porz-Langel und Porz-Zündorf (beide Köln) und Mersch (Luxemburg) am Feuerwehrhaus in Rethen eintrafen, das letzte gemeinsame Zeltlager in Köln lag immerhin schon zwei Jahre zurück. Umso schöner war es nun für alle Beteiligten, alte Bekannte wiederzutreffen, Freundschaften zu erneuern und sich auszutauschen. Nachdem die insgesamt 52 Jugendlichen und die Betreuer ihre Zelte bezogen hatten, wurde gemeinsam gegrillt und am Lagerfeuer gesessen. Die Gastgeber von der Rethener Jugendfeuerwehr hatten für das lange Wochenende ein umfangreiches Programm ausgearbeitet.

Am Samstag ging es nach Hannover zur Stadt-Rallye. Dabei mussten die Jugendlichen auf einer acht Kilometer langen Rundstrecke mit Start und Ziel am Neuen Rathaus in Hannover verschiedene Stationen aufsuchen. An diesen Stationen wurden verschiedene Spiele gespielt, bei dem die Jugendlichen ihren Teamgeist unter Beweis stellen mussten: so mussten die Jugendlichen unter anderem Feuerwehr-Armaturen zusammenpuzzeln, Wasserbecher balancieren, auf Kisten laufen und Geräte über ein „Gewässer“ befördern. Unterwegs standen Fragen zu Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten von Hannover auf dem Programm – beispielsweise die Frage, was im Hauptbahnhof nicht vorhanden ist (die Gleise 5 und 6).

Am Sonntagvormittag fuhren die Jugendlichen und die Betreuer zum Schwimmen ins aquaLaatzium; nach dem Mittagessen fand ein Spiele-Nachmittag rund um das Feuerwehrhaus in Rethen statt. Dabei mussten zum Beispiel Seifenkisten bewegt werden, indem immer wieder lose Rollen vor das Fahrzeug gelegt wurden und die hinter dem Fahrzeug liegenden Rollen wieder nach vorne durchgegeben wurden. Auch Sackhüpfen in sogenannten „Big Bags“ mit mehreren Jugendlichen oder das Einsammeln von Wäscheklammern stellten große Anforderungen an die Jugendlichen. An diesem Tag nahm außerdem auch die Kinderfeuerwehr „Rethener Feuerwehrstrolche“ teil, die mit einer Übernachtung schon mal ins Zeltlagerleben „reinschnuppern“ wollte.

Sonntagabend ging es auf eine Nachtwanderung durch die Rethener Leinemasch, bei der die Jugendlichen an verschiedenen Stellen erschreckt wurden, natürlich immer genau dort, wo sie es am wenigsten erwartet hatten.

Am Montag stand schließlich die Verabschiedung der Gäste auf dem Programm. „Die Stimmung war toll, und wir haben durchgehend positive Rückmeldungen von unseren Gästen erhalten“, so die Bilanz von Stefan Hampel, Jugendwart der Rethener Jugendfeuerwehr, bei dieser Gelegenheit. Außerdem wurde bei der Verabschiedung die Siegerehrung für die Rallye durchgeführt. Den ersten Platz belegte dabei eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Porz-Zündorf, dicht gefolgt von Gruppen aus Mersch und Rethen auf den Plätzen zwei und drei. Die Jugendfeuerwehr Mersch sprach eine Einladung für das nächste gemeinsame Zeltlager aus, das in zwei Jahren in Luxemburg stattfinden wird. Anschließend wurden Gastgeschenke ausgetauscht und alle Teilnehmer des Zeltlagers verabschiedeten sich voneinander, bevor sie sich auf die Heimfahrt machten, mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
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Andreas Heisler aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld | 08.06.2017 | 19:33  
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