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Die Fahrradgruppe des Vereins Gewinnen in Gesundheit startete bei herrlichem Sommerwetter eine weitere Städtetour.

  Die Fahrradgruppe des Vereins Gewinnen in Gesundheit startete bei herrlichem Sommerwetter eine weitere Städtetour. Uelzen und Bad Bevensen waren die Ziele
Mit dem Metronom ging es frühmorgens nach Uelzen hier war das Ziel der einzigartige Hundertwasser-Bahnhof in dem wir auch angekommen sind. Der Bahnhof ist ein großer Umsteigepunkt vom Metronom Zügen aus allen Richtungen. Es gibt immer ein großes Gedränge auf den Bahnsteigen. Für Fahrradgruppen ist Geduld angesagt.
Ende der 90er schrieb eine Journalistin über ihre "höllischen" Erlebnisse an einem Winterabend auf dem alten Uelzener Bahnhof. Zur Expo 1999/ 2000 entstand dann die fantastische Idee, den Bahnhof von Hundertwasser neu gestalten zu lassen. Ein Bahnhof so bunt wie eine phantastische Märchenwelt" – so hat Friedensreich Hundertwasser selbst seine Vision von der Umgestaltung des Uelzener Bahnhofs genannt und damit ein außergewöhnliches Zeichen gesetzt.
Einige Gedanken und Zitate vom großen österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwassers zum Zusammenspiel von Mensch, Natur und Architektur.
"Bei der Stapelung der Wohnungen nach oben geht zuerst der Mensch zugrunde und dann die Natur. Bei der Stapelung in die Breite läuft es umgekehrt."
"Der Mensch hat drei Häute: Er wird in der ersten geboren, die zweite ist sein Kleid, und die dritte ist die Fassade seines Hauses."
"Wenn der Mensch glaubt, die Natur korrigieren zu müssen, ist es jedes Mal ein nicht wiedergutzumachender Fehler. Es sollte nicht einer Gemeinde zur Ehre gereichen, wie viel selbstgewachsene Natur sie zerstört, sondern es sollte vielmehr für eine Gemeinde Ehrensache sein, soviel wie möglich von ihrer natürlichen Landschaft zu schützen."
"Paradiese kann man nur selber machen, mit eigener Kreativität, in Harmonie mit der freien Kreativität der Natur."
Wir alle waren beeindruckt, nicht nur von der ideenreichen Gestaltung der Bahnsteige und der attraktiven Bahnhofshalle, sondern auch dazu passend die Geschäfte mit ihrem Sortiment und ihren ideenreichen Angeboten. Auffällig ist die Sauberkeit in allen Bereichen, die Natur mit Wasserkaskaden, Blumen und bunter Skulpturenkunst ist wunderschön gelungen.
Auf dem Ilmenau-Radweg ging es bei 29 Grad in zwei Stunden nach Bad Bevensen. Der Weg führte uns an der Ilmenau, am Elbe-Seiten-Kanal und auf kühlen bewaldeten Wegen entlang. Über die Ilmenau ging es in die Innenstadt mit ihrer schönen Fußgängerzone. Hier empfing uns ein weitgereister Leierkasten Spieler mit klassischer Musik der in ganz Europa zu Hause ist und in Málaga sein Winterquartier hat.
Seit 1929 besitzt Bevensen die Stadtrechte und wurde im selben Jahr anerkannter Luftkurort. Die Quelle des Heilbades wurde 1964 bei Erdölbohrungen gefunden. Seit dem 12. Mai 1976 darf Bad Bevensen nach der staatlichen Anerkennung als Mineralheilbad das „Bad“ im Namen tragen und hat sich auch als Kurstadt weiter entwickelt.
Gegen 17 Uhr hatten wir wieder Uelzen erreicht und ließen bei Eiskaffee und anderen Getränken den schönen Tag ausklingen. Vom Hauptbahnhof Hannover ging es am Maschsee vorbei und nach etwa 60 Km hatte uns Laatzen wieder. Ein schöner erlebnisreicher Tag ging fröhlich zu Ende. Die nächste Radtour ist am 30.07.2013 Es geht nach Garbsen-Berenbostel mit der Besichtigung der griechischen Spezialtätenfirma Apostel.
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