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Übung der Feuerwehr: Einfamilienhaus brennt in Ingeln-Oesselse

Flammen lodern im Keller....
PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 13.03.2017

Übung der Feuerwehr: Einfamilienhaus brennt in Ingeln-Oesselse

Genau um 18.15 Uhr piepten heute Abend die Funkalarmempfänger der Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse und Laatzen, "Ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Im Wiesengrund" lautete die erste Meldung. Umgehend rückten 15 Helfer aus dem Doppeldorf sowie ein knappes Dutzend Mitglieder aus Laatzen mit fünf Fahrzeugen aus. Vor Ort die erste Rückmeldung: "Bestätigtes Feuer im Keller, zwei Personen vermisst". Aus dem Keller schlugen tatsächlich Flammen, denn zwei Mitglieder der Ortsfeuerwehr Rethen hatten extra "ein Feuer" angezündet.

Ein Trupp unter Atemschutz betrat umgehend den Keller, gegen 18.30 Uhr trugen die Helfer die erste Person (Dummy) ins Freie. Außerdem wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Die Wasserversorgung stellte ein Hydrant in der Straße Im Wiesengrund sicher. Die Drehleiter aus Laatzen setzte der Maschinist rückwärts in die enge Wohnstraße, in einer Schleifkorbtrage am Korb der Drehleiter retteten die Einsatzkräfte eine weitere Person aus der 1.Etage. Der Rettungsdienst (DRK Bereitschaft Laatzen) übernahm den Dummy zur Erstversorgung. Laut Übungsszenario waren die Flammen auch in das Dachgeschoss geschlagen, darum entfernten die Retter auch etliche Dachziegel, um an Glutnester heran zu kommen.

Beobachtet wurde die Übung vom stellvertretenden Abschnittsleiter des Brandabschnitts III Benjamin Moß sowie zahlreichen Bewohnern der sonst ruhigen Wohnstraße. Etliche Handys wurden gezückt und Aufnahmen gemacht.

Gegen 19.30 Uhr beendete Übungsleiter Gunnar Pahlke den "Einsatz", anschließend gab es für die Helfer noch warme Würstchen und kalte Getränke im nahen Feuerwehrhaus. Ortsbrandmeister Frank Bezdiak zeigte sich mit den Leistungen sehr zufrieden. "Es wurde zügig gearbeitet und die Personen schnell gerettet".

Das Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren soll demnächst einem Neubau weichen. Den Kontakt zum Besitzer stellte ein Feuerwehrmann her, der gegenüber wohnt. Die Besitzer des Abbruchhauses verfolgten ebenfalls die Übung.
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