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Stürmisches „Buergbrennen“ 2019 in Luxemburg

Rundgang durch Luxemburg-Stadt
Laatzen: Rethen |

Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) zu Gast in Mersch

Dieser zusätzliche „Gast“ kam ungebeten: Sturmtief „Eberhard“ wirbelte das diesjährige „Buergbrennen“ in der Gemeinde Mersch in Luxemburg ordentlich durcheinander.

Die Veranstaltung, die mit dem Osterfeuer in Deutschland vergleichbar ist, findet im Großherzogtum immer am ersten Sonntag nach Fastnacht statt. Dabei wird ein großes, mit Stroh umwickeltes Holzkreuz – die „Buerg“ – aufgestellt und abends Punkt 20 Uhr abgebrannt. Der Einladung von Rethens Partnerfeuerwehr im gut 500 km entfernten luxemburgischen Mersch ist auch in diesem Jahr wieder eine Abordnung der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) um Ortsbrandmeister Denis Schröder gern gefolgt. Auch Feuerwehrleute aus Köln waren mit von der Partie. Fand das Rahmenprogramm mit einem Rundgang durch Luxemburg-Stadt und der „Buergparty“ mit Musik und Tanz am Sonnabend noch wie gewohnt statt, stellte „Eberhard“ – besagtes Sturmtief – die Merscher Feuerwehrleute am Tag des „Buergbrennens“ dann vor große Herausforderungen. Da die Böen mit Spitzenwerten um Windstärke 12 bis zum Abend nicht nachließen, entschied man sich, nur die kleine „Buerg“ der Merscher Jugendfeuerwehr aufgerichtet abzubrennen. Die große „Buerg“ wurde sicherheitshalber liegend abgebrannt. Dennoch war die Atmosphäre feierlich, und die von den Merscher Feuerwehrleuten nach einem Spezialrezept gekochte Erbsensuppe – „Ierzebulli“ genannt – schmeckte allen Anwesenden sowieso hervorragend. So saß man in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses in Mersch noch lange zusammen und tauschte so manche Anekdote aus. Zum Volks- und Schützenfest im Sommer wird man sich dann in Rethen wiedersehen.
Der Beitrag des örtlichen Fernsehsenders über das „Buergbrennen“ findet sich übrigens im Internet unter dem Link https://vimeo.com/323682956.

Text/Bilder: Thorsten Niedrig
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