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Rückblick bei der Ortsfeuerwehr Rethen - 86 Einsätze in 2012

  PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN 09.02.2013

Da das örtliche Feuerwehrhaus viel zu klein ist, fand auch dieses Jahr wieder die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Rethen/Leine in den Räumen der Grundschule statt. Über 100 Gäste hatten den Weg zur Feuerwehr gefunden. Unter ihnen unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriela Neumann-Köhler, Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann und natürlich 53 Mitglieder der Einsatzabteilung.
In seinem Jahresbericht ging Ortsbrandmeister Denis Schröder auf die insgesamt 86 Einsätze und die Ausbildung sowie das kulturelle Leben innerhalb der Ortsfeuerwehr Rethen/ Leine ein. "Das Einsatzjahr begann um 0.12 Uhr in der Silvesternacht mit einem brennenden Busch, danach folgten sehr unterschiedliche Einsätze", skizzierte er kurz. Vom Feuer im Keller, brennenden PKW und nicht zuletzt mehreren in Brand stehenden Container berichtete Schröder anschließend. Zusammen mit der Ortsfeuerwehr Laatzen halfen die Rethener einen Wohnungsbrand in Alt Laatzen zu löschen. Bei zwei größeren Chemieunfällen waren die Helfer ebenfalls im Einsatz. Anlässlich der 35 Tierrettungen wurden acht Tauben, fünf Hunde, ein Kaninchen, eine Katze und vier Vögel gerettet und versorgt.
Die derzeit 63 Mitglieder der Einsatzabteilung führten an 42 Abenden Übungen und Unterrichte durch. Jeden ersten Freitag eines Monats steht dabei die Atemschutzausbildung im Vordergrund. Durchschnittlich nahmen 35 Kameradinnen und Kameraden an der Ausbildung teil. Es wurden Einsatzübungen durchgeführt, die Gasbrandübungsanlage bei der E.on Avacon in Sarstedt sowie die SEG des DRK in Empelde besucht.
Knapp 30 Mitglieder opferten noch weitere Freizeit, sie nahmen an Ausbildungen auf Stadtebene oder an der FTZ in Ronnenberg sowie der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle teil.
Aber auch das kulturelle Leben und die Kameradschaft kamen nicht zu kurz: Anlässlich des Tages der offenen Tür begangen die Mitglieder den 110. Geburtstag der Ortsfeuerwehr. Die Freundschaften zu den befreundeten Feuerwehren in Lemgo-Brake, Köln-Porz-Langel und Mersch in Luxemburg wurden mit Besuchen gefestigt. Einen Findling übergaben die Rethener an die Feuerwehr Mersch anlässlich der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Luxemburg.
Die 63 Mitglieder in der Einsatzabteilung werden von zehn Strolchen in der Kindergruppe, 16 Jugendlichen, 25 Alters- und Ehrenmitglieder sowie 369 Förderer unterstützt.
Zum neuen Schriftwart wählten die Mitglieder Andreas Arnold, zum Kassenprüfer Frank Stöcklein. Neu in den Reihen der Einsatzabteilung verpflichtete der Ortsbrandmeister Daniel Melzig, Andreas Niedrig, Thorsten Niedrig und Lars Schökel.
Einen "Stern mehr" und damit befördert wurden: Madline Sauerhering und Victoria Voigtländer (Oberfeuerwehrfrau), Pascal Schröder (Oberfeuerwehrmann), Patrick Gildemeister (Hauptfeuerwehrmann), Madeleine Matthaei (Hauptfeuerwehrfrau) und Stefan Hampel (Löschmeister).
Mit dem Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen für langjährige aktive Mitgliedschaft sowie der dazugehörigen Urkunde zeichnete Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann vier langjährig aktive Feuerwehrleute aus: Für 40 Jahre aktive Zugehörigkeit Werner Diekmann und Karl-Heinz Ganteföhr sowie Florian Kruse und Thomas Legendza für 25 Jahre aktiven Dienst.

In ihren Grußworten betonten zahlreiche Politiker verschiedener Parteien die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr, insbesondere der in Rethen. Sie lobten die Kinder- und Jugendarbeit und machten deutlich wie oft die Familie verzichtet, wenn der Melder einmal wieder piept und zu einem Einsatz ruft. Zum Schluss erinnerte Ortsbrandmeister Schröder allerdings trotz der Lobeshymnen nochmals daran ein neues Feuerwehrhaus bald zu verwirklichen. "Seid 1994 das erste Schreiben an die Stadt ging sind nun schon 19 Jahre vergangen und wir haben immer noch kein neues Haus", erinnerte er an die Bemühungen seitens der Feuerwehr. 57 Spinde/Schränke haben die Rethener für die derzeit 63 Mitglieder der Einsatzabteilung und die stehen auch noch in der Fahrzeughalle. Und der Fahrzeugpark hat sich in den letzten 25 Jahren auch kaum verändert, obwohl die Einwohnerzahl auf mittlerweile über 9000 Menschen angestiegen ist. Er verglich Rethen mit anderen Kommunen mit ähnlicher Einwohnerzahl, die weit mehr Fahrzeuge und Platz zur Verfügung haben.
Mit lautem Klatschen stärkten die anwesenden Feuerwehrleute Schröder den Rücken.

Ein Imbiss beendete die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Rethen/Leine nach gut zwei Stunden.
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