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Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) stärkt Zusammenhalt

Alina Vespermann (rote Weste) und Andreas Seidel (r.)
 
Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung sind gemeinsam angetreten
Laatzen: Rethen |

Jugendfeuerwehr lädt Einsatzabteilung, Alters- und Ehrenabteilung und Kinderfeuerwehr zum gemeinsamen Übungsdienst ein

Die Jugendfeuerwehr Rethen (Leine) ist eine starke Gemeinschaft: Regelmäßig treten aus ihren Reihen junge Frauen und Männer nach Erreichen der Altersgrenze – im Regelfall mit 16 Jahren – in die Einsatzabteilung über, die so immer wieder verjüngt und verstärkt wird.

Das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr um Jugendwart Stefan Hampel besteht ausschließlich aus Mitgliedern der Einsatzabteilung – bei der Freiwilligen Feuerwehr Aktive genannt.

Normalerweise halten Jugendliche und Aktive jeweils getrennt voneinander ihren wöchentlichen Übungsdienst ab.

Wie aber fühlt es sich an, wenn Jugendliche und Aktive einmal gemeinsam einen Übungsdienst durchführen würden?

Schnell fand diese Idee begeisterte Anhänger in den Reihen der Jugendfeuerwehr – und wurde erweitert: In Rethen gibt es auch die Kinderfeuerwehr, nämlich die „Rethener Feuerwehrstrolche“, ihrerseits Nachwuchsgarant der Jugendfeuerwehr. Und selbstverständlich ist nach dem Dienst als Aktiver, wenn der wohlverdiente Ruhestand erreicht ist, noch immer nicht Schluss: Die Alters- und Ehrenabteilung als vierte Säule der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) ist die Abteilung der Mitglieder, die aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind.

Stefan Hampel und sein Team organisierten daher einen gemeinsamen Übungsdienst aller vier Abteilungen der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine).

Nicht irgendeinen Dienst – nein, eine Schauübung – ähnlich wie auf dem Maifest der Rethener Vereine am 1. Mai jeden Jahres – sollte es schon sein.

So erdachte sich das Betreuerteam ein Szenario, bei dem alle ihren Spaß haben sollten. Ein „Übungsobjekt“ war auch schnell gefunden: Das Archiv der Technischen Informationsbibliothek (TIB) der Universität Hannover, das seinen Standort im Rethener Gewerbegebiet hat.

Da man von den Schauübungen zum Maifest den so genannten „Feuerlöschtrainer“ schon kannte, wurde diesmal die Rettung von Kindern aus einem „verrauchten“ Heizungsraum nachgestellt. Eine Disconebel-Maschine sorgte hier für ein wenig „Action“. Die sogar als solche geschminkten „Verletzten“ wurden von Kindern aus der Kinderfeuerwehr dargestellt und die zur Rettung vorgehenden Trupps bestanden zu gleichen Teilen aus Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und Aktiven aus der Einsatzabteilung. Letztere erklärten den Jugendlichen bei dieser Gelegenheit gleich so manchen wertvollen feuerwehrtechnischen Handgriff.

Parallel wurden Schlauchleitungen verlegt, die sogar mit Wasser gefüllt werden durften. Draußen wurde denn auch kräftig „Wasser marsch“ auf die Rasenflächen rund um das Archiv der TIB gegeben.

Alle waren begeistert und kamen auf ihre Kosten.

Nicht zu vergessen die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, die für das leibliche Wohl sorgten: Bei Bratwurst und Limonade saßen alle vier Abteilungen der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) noch eine ganze Weile zusammen und ließen das Erlebte Revue passieren – Zusammenhalt über alle Generationen hinweg!

Text/Bilder: Thorsten Niedrig
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