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Jugendfeuerwehr Gleidingen besichtigt Getränkeproduktion

Ein Gruppenfoto der Jugendfeuerwehr Gleidingen nach der Werksbesichtigung (Foto: Bernd Uhlenwinkel)
Laatzen: Feuerwehr Gleidingen |

Wie werden Säfte und Limonaden hergestellt und wie kommen diese Getränke in die Kartons und Flaschen? Um dieses Geheimnis zu lüften machte sich die Jugendfeuerwehr Gleidingen auf ins Schaumburger Land.

Um einen Einblick über die Produktion und Abfüllung von handelsüblichen Getränken zu gewinnen machte sich die Jugendfeuerwehr Gleidingen am vergangenen Montag auf den Weg ins nahe gelegene Rinteln um das Werk der dort ansässigen Firma riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG zu besichtigen.
Mit einem einführenden Gespräch begann im Foyer des Unternehmens die Besichtigung. An einem dort befindlichen riesigen Modell des Werksgeländes erklärte ein Firmenmitarbeiter die einzelnen Werksbereiche aus der Gründerzeit bis hin zum neu errichteten Hochregallager mit 49.000m² Lagerfläche. Die nächste Station war der Bereich der Verpackungslagerung. Vorgedruckte Verpackungen von namenhaften Handelsunternehmen lagern dort auf riesigen Rollen und warten auf ihre Befüllung. Nachdem die Gruppe laut Lebensmittelverordnung mit Kitteln, Schutzbrille und Haarnetzen ausgerüstet wurde, stand als nächstes die Produktion auf dem Plan. Erster Anlaufpunkt dort war die Anlieferung und Lagerung des Rohmaterials. Hier konnten sich die Besucher einen Eindruck über die gewaltigen Lagertanks verschaffen, in welchen das Rohmaterial wie Mineralwasser, Fruchtkonzentrat usw. steril gelagert wird. Eine weitere Station war das PET Blasmaschinen-Zentrum. Hier werden vorgefertigte 10cm große PET Flaschen-Rohlinge mit heißer Luft aufgepustet und auf verkaufsfertige Größe geweitet. Von diesem Zentrum werden die Flaschen dann per Druckluft über ein Leitungssystem direkt zu den Abfüllanlagen verschickt. Bei der Kartonbefüllung ging es insbesondere um die so genannten „Tetra-Paks“. Die sich auf Rollen befindlichen Tetra-Pak-Verpackungen werden auf entsprechenden Anlagen in Schlauchform gebracht, mit Fruchtsaft gefüllt und auf die bekannte eckige Form gefalzt und verschweißt. Vorbei an dem 86.500m² großem Freilager, wo sämtliche gefüllten Kartons und Flaschen gelagert werden, ging es weiter zum hauseigenen Labor, von wo aus die Produkte ständig in Hinsicht auf Reinheit und Qualität geprüft werden. Auch die Jugendlichen konnten sich von der Qualität der einzelnen Säfte überzeugen, jeder durfte so viel er mochte von den dort hergestellten Säften trinken. Nach Ende der zweistündigen Führung mit Verköstigung ging es dann wieder zurück ins heimische Gleidingen.

Mehr unter: http://www.FW-Gleidingen.de
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 10.04.2013
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