Anzeige

Großfeuer in einer Druckerei in Hornburg - Großaufgebot an Einsatzkräften

  PRESSEINFO FEUERWEHR SCHLADEN-WERLA    24.02.2018

Großfeuer in einer Druckerei in Hornburg
Großaufgebot an Einsatzkräften


Am Mittwochabend (21.02.2018) kam es zu einem Großbrand bei der Druckerei Sattler Media Press in Hornburg. In einer der Produktionshallen hatte eine Druckballenpresse Feuer gefangen. Ein Mitarbeiter bemerkte das Feuer bei einem seiner regelmäßigen Rundgänge und alarmierte sofort die Feuerwehr. Alle Mitarbeiter wurden rechtzeitig evakuiert, es ist kein Personenschaden entstanden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Hornburg, Schladen und Isingerode, die zusammen mit der Örtlichen Einsatzleitung der Gemeinde Schladen-Werla alarmiert wurden, stand die Produktionshalle im Vollbrand. Die auch am Ort eingetroffenen Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski und sein Stellvertreter Peter Bartels entschieden sich sofort für eine Nachalarmierung der Feuerwehr Gielde sowie eine Drehleiter aus Wolfenbüttel.

Zum Anfang bestand keine Möglichkeit für die Atemschutzgeräteträger (PA-Träger) einen Innenangriff auszuführen, da die Halle bereits in Vollbrand stand. Vor der Halle wurde ein Tanklöschfahrzeug (TLF) in Stellung gebracht um mit dem Wasserwerfer einen ersten Außenangriff zu fahren. Als die Drehleiter aus Wolfenbüttel am Einsatzort eingetroffen ist wurde ein gezielter Außenangriff von Oben über das Wenderohr vorgenommen.

Im Bereich der Pressearbeit sowie der Arbeit bei der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) fand eine Personalkooperation mit Kameraden der Ortswehr Wolfenbüttel statt. Die Kameraden aus Wolfenbüttel unterstützen bei der Pressearbeit / Fotodokumentation und übernahmen die Aufgaben am Funkgerät bei der Örtlichen Einsatzleitung.

Die Löschwasserversorgung wurde aus dem auf dem Gelände der Druckerei befindlichen Löschteich und des dortigen Hydranten Netz sichergestellt.

Weitere Feuerwehren aus der Gemeinde Schladen- Werla wurden alarmiert, sodass alle sieben Ortswehren im Einsatz waren. Zur Weiteren Unterstützung wurde der Löschzug der Feuerwehr Bad Harzburg mit einer Drehleiter alarmiert.

Ein Ausbreiten des Feuers konnte verhindert werden. Ein erheblicher Rauchschaden ist entstanden. Der Fachzug des Landkreis Wolfenbüttel DekonMess wurde alarmiert um Schadstoffmessungen durchzuführen. Eine Gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Die Bürger wurden trotzdem per Durchsagen dazu aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Nach etwa drei Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und soweit abgelöscht werden, dass die ersten Kräfte die Eisatzstelle verlassen konnten.
Die Nachlöscharbeiten sowie die Suche nach weiteren Glutnestern haben begonnen.

Im Einsatz waren ca. 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Rettungsdienst, die Polizei, eine Mitarbeiterin der unteren Wasserbehörde, der Gemeindebürgermeister Andreas Memmert, ein Mitarbeiter der LSW sowie die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel, die die Kameraden mit kalten und warmen Getränken versorgt haben.

Gegen 23:00 Uhr konnten alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Nur die Feuerwehr Hornburg blieb vor Ort, um den Brandschutz bis in die frühen Morgenstunden sicherzustellen und Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Kaum waren die Kameraden um 05:00 Uhr morgens eingerückt wurden Sie ein paar Stunden später erneut zur Druckerei alarmiert um weitere Nachlöscharbeiten auszuführen.
Am Mittag konnte die Einsatzstelle dann aber endgültig übergeben werden

Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind noch unklar.

Text: Jill Geske-Gloger
Fotos: Feuerwehr Wolfenbüttel / Pressewartin der FF Hornburg Luisa Schneemilch
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.