Billenhauser Schützen haben drei Königinnen

Krumbach (Schwaben): Vereinsheim | Billenhausen: Für Schützenvorstand Norbert Heiligmann war es eine Freude, nach dem langen, Corona-bedingten Stillstand des Schützenwesens mit über einjähriger Verspätung endlich die Meister und Schützenkönige des Jahres 2020 ehren zu können.
Veronika Döring konnte er zum vierten Mal in Folge mit der Jugendschützenkette auszeichnen. Mit ihrem 53,6-Teiler ist sie nun fünfmal Schützenkönigin und ihren männlichen Konkurenten Felix Ruf (69,5-Teiler) und Rene Bronnhuber (86,1-Teiler) blieben wiederum nur die Wurst- und Brezenkönigsehren.
Bei den frei schießenden Damen, Herren und Senioren sicherte sich die jüngste Schützin dieser Klassen, Nadja Lammel, mit einem 22,0-Teiler die Königs-Schützenkette ebenfalls bereits zum fünften Mal und überlies ihren männlichen Konkurrenten Helmut Lerchner (28,8 Teiler mit der Schlinge) und Hermann Thalhofer (32,1-Teiler mit der Pistole) die Wurst- und Brezen-Königsketten.
Das Trio der Königinnen vervollständigte Ingrid Heiligmann als Auflagekönigin mit einem 6,0-Teiler, mit dem sie auf der Königsscheibe der Auflageschützen verewigt wurde. Der 6,3-Teiler des letztjährigen Auflagekönigs Karl Heiligmann reichte damit nur noch zum ersten Ritter. Zweiter Ritter wurde Gerhard Schmid mit einem 11,4-Teiler.

Bei den Vereinsmeistertiteln zeigten die Schützendamen ebenfalls Flagge, denn Veronika Döring sicherte sich die Vereinsjugendmeisterschaft mit 180 Ringen (97 Ringe Vorrunde und 83 Finale) und Nadja Lammel mit 186 Ringen (94 und 92) die Meisterschaft bei den frei schießenden Schützen. Die Vereinsmeisterschaft der Auflageschützen konnte Alois Heider mit 210 Ringen (105,2 und 104,8) für sich entscheiden.

Mit der bislang höchsten Ringzahl von 1.054,4 sicherte sich Helmut Lerchner den Königsmarathon-Wanderpokal zum siebten Mal.

Den Spitzenplatz beim Preisschießen belegte Hans Mayer mit einem 0,0-Teiler.

Über die vom früheren Vorstand und Ehrenmitglied Karl Heiligmann geschnitzte Geburtstags-Scheibe konnte sich Juniorenschütze Rene Bronnhuber freuen, da er mit einer Differenz von 1,6 Ringen dem zu treffenden 75-Teiler am nächsten kam.
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