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Pfarrer Kneipp und die Stadt Krumbach

Parkanlage ehem. Englisches Institut

Bauausschuss und Fraktionen beschäftigen sich immer wieder mit Pfarrer Kneipp und wie man ihn auch in Krumbach wirtschaftsfördernd nutzen könnte. Aber auch die Kleinen in den Kindergärten sollten davon profitieren, dieser Meinung ist auf jeden Fall Christa Wenninger als Kindergartenreferentin.

Bevor Pfarrer Kneipp in Krumbach auch finanziell positive hohe Wellen schlagen kann wird er erst mal Geld kosten. Doch dem alten Sprichwort nach, „wer nichts wagt der nichts gewinnt“ müssen den Anregungen Taten folgen und investiert werden. Ist ganz sicher leichter gesagt als getan wenn die Kassen leer sind. Eine reine Verkehrsberuhigung durch Inseln in der Karl-Mantel-Straße und 30 – Zonen reichen eben nicht aus.

Pfarrer Kneipp soll schon im Kindergarten einen guten Namen haben und die Zöglinge dort in die Weihen des Priesters einbezogen und danach erzogen werden. Doch wie in allen Dingen im deutschen Staate muss auch hier eine Zertifizierung erfolgen. Sind die Betreuerinnen nicht dafür ausgebildet und tragen eine Urkunde um den Hals, ist ihre Arbeit nichts wert. Doch kann man so eine Zertifizierung und Schulung nicht auch von einem Fachpersonal über die Volkshochschule unter Umständen auch für Gastwirte, die eine Kneippanlage installieren wollen kostengünstiger erlangen? Sollte eine Überlegung wert sein. So würde die Schulung pro Person sicherlich keine 200 Euro verschlingen.

Alfons Schier aus der SPD – Fraktion hat es dennoch auf den Punkt gebracht. Bevor man weiter große Pläne schmiedet und Gelder in die Kammel schmeißt damit sie den Fluß auf nimmer wieder sehn runter schwimmen, zuvor sollte man den Mautprellern zu Leibe rücken. Denn eine jede Kneippstadt kann eine saubere Luft und eine Ruhe bieten. Dies wäre in Krumbach durch die vielen Grünanlagen gegeben, würde nicht an jeder Ecke sich ein LKW verfahren der gerade von der A 8 zur A 96 durchfährt oder von der A 7 über die B 300 Richtung Augsburg.

Und wer setzt sich schon gerne in einen wunderschönen Biergarten, an dem ein Kreisel steht wo man Stück um Stück die schwere LKW – Flotte scharf Rumziehen sieht, hört und riecht? Und wenn es andere Städte und Gemeinden schaffen, siehe Thannhausen in kürzester Zeit, dann muss in Anbetracht der finanziellen Lage und die Zukunftspläne betreffend von oberster Stelle einem grünen Licht eigentlich nichts mehr im Wege stehen.
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3 Kommentare
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Stephan Lott aus Gersthofen | 27.06.2007 | 15:40  
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Max Bils aus Aichach | 27.06.2007 | 16:40  
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Luis Walter aus Krumbach | 29.06.2007 | 21:50  
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