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Sternenhimmel am 23. September 2017 und die Apokalypse 12 – Teil 4 - Die Jungfrau am Himmel und die Frau aus der Offenbarung

Die Frau mit 12 Sternen über ihrem Haupt, den Sonnenstrahlen, und den Mond unter ihren Füßen (Foto: www.pixabay.de)

Am Sternenhimmel des 23. September 2017 zeigt sich die Jungfrau mit Jupiter im Bauchbereich. Seit November 2016 hält er sich dort auf und am 24. September verlässt Jupiter die Jungfrau wieder, man könnte sagen, er wird geboren. Wenn ein Kind, hier ein Knäblein, geboren wird von einer Frau, dann handelt es sich im einfachen irdischen Sinn um eine Mutter und ihren Sohn.

Weshalb, so frage ich mich, soll diese einfache Grundlage für Aussagen der Bibel nicht ebenso gelten? Damit meine ich, dass durch geistige Hilfe ein auf Erden lebender Mensch, sich an seine seelische Berufung erinnert und dadurch erweckt wird.

Im Bezug auf die vorigen Bibelstellen erinnert sich der einstige Löwe von Juda (näheres in Folge 5) daran, dass er die Aufgabe hat zu überwinden um die Worte der Offenbarung auslegen zu können. Diese Erweckung oder Geburt ist aber mit Qualen für seine geistige Mutter verbunden und mit Verfolgung für ihn.

„Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.“ (Off. 12.1-2)

„Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf dass, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße.“ (Off. 12,4)

In den Auslegungen vieler Theologen wird die erste der beiden Bibelstellen auf ihre jeweilige Kirche, die Gemeinde, die Apostel, die Glieder ihrer Kirche, oder auf ihre oft einzig wahre Religionsgemeinschaft gedeutet. Manche deuten sie auf Jesus und Maria. Da das Leben Jesu ja bereits vorüber ist, erwarten sie dessen Wiederkunft.

Das Vorbild Jesu für eine Nachfolge

Wollen wir Jeus wirklich nachfolgen, dann müssten wir nicht nur seinen Worten folgen sondern auch seinem Beispiel. So ließ Jesus sich einst aus Maria gebären. Folgen wir Jesu nach, dann tun wir es wie er es vorgelebt hat, nehmen Maria in unser Herz auf und lassen uns aus ihr geistig gebären.

Hier wird es aufgrund der unterschiedlichen Ansichten zur Stellung Mariens für manche Religionsgemeinschaften schwierig und es könnten Differenzen entstehen.

Eint oder trennt Maria die Menschen unterschiedlichen Glaubens?

Martin Luther als Gründer der evangelischen Kirche, war, was viele nicht wissen, einst ein großer Marienverehrer. Diese Bewusstheit könnte manche Differenzen unter evangelischen und katholischen Christen ausräumen. Aus seinem Munde stammen die folgenden Aussagen:

„Was sind alle Mägde, Knechte, Herren, Frauen, Fürsten, Könige, Monarchen auf Erden gegen die Jungfrau Maria, welche aus königlichem Stamm geboren und dazu Gottes Mutter ist, die höchste Frau auf Erden? Sie ist das edelste Kleinod nach Christo in der ganzen Christenheit, die niemals genug zu preisen ist, die höchste Kaiserin und Königin, hochgelobt über allem Adel, Weisheit und Heiligkeit. Billig wäre gewesen, dass man ihr einen goldenen Wagen bestellt und sie mit viertausend Pferden geleitet und vor den Wagen her drommetet und geschriene hätte: Hier fährt die Frau aller Frauen, die Fürstin unter allem menschlichen Geschlecht.“ (Martin Luther)

Unbekannt ist vielen Christen, dass auch im Islam Mutter Maria großes Ansehen genießt als Marayam, wie sie dort genannt wird. So heißt es im Koran:

„O Maria, siehe, Gott hat dich auserwählt und gereinigt und erwählt vor den Frauen der Welten.“ (Sure 3:42).

Wie wir sehen, spaltet Mutter Maria nicht die Menschen in ihren Glaubensüberzeugungen, sondern eint sie, wenn wir bereit sind übernommene Meinungen und Lehren zu hinterfragen.

Selbst in der esoterischen Spiritualität begegnet man der Marienenergie.

Maria die Mutter des Knäbleins?

Kann es sein, dass die Frau der Apokalypse, die mit ihrem Knäblein solche Qual erleidet um ihn zu gebären, Mutter Maria ist?

Gehen wir zurück in die Zeit Jesu und schauen was er uns dazu mitgeteilt hat. Als Jesus gekreuzigt wurde, gab er vom Kreuz herab eine bedeutende, aber bisher wenig beachtete Botschaft, die wir aus dem Johannesevangelium entnehmen können:

„Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!“ (Joh. 19,26)

In diesem Geschehen hat Jesus vom Kreuz herab uns Maria als Mutter gegeben und hat uns einen Sohn gezeigt. Letzeren kennt die Welt bis heute nicht. Wann hat ein Schriftgelehrter je nach ihm gefragt? Wer ist dieser Sohn? Und welche wahre Stellung hat Maria wirklich im Plane Gottes und der Offenbarung?

Demnächst mehr dazu. Teil 5 Jupiter am Himmel und das Knäblein ist hier zu finden

Alle Folgen

Folge 1 – Sternenhimmel am 23. September 2017 und die Apokalypse 12

Folge 2 - Sternenhimmel und die Bibel

Folge 3 - Sternenhimmel und die Apokalypse - Reinkarnation

Folge 4 - Die Jungfrau am Himmel und die Frau der Offenbarung

Folge 5 - Jupiter am Himmel und das Knäblein der Offenbarung

Folge 6 - Die 7 Leuchter und die Entstehung der Kindschöpfung

Folge 7 - Kindschöpfung 2 - Engelssturz und Erschaffung der Erde

Folge 8 - Die Sonne - Der Vater

Folge 9 - Jupiter, das Knäblein zur Zeit Jesu

Folge 10 - Der Mond zu Füßen der Jungfrau

Folge 11 - Die Mutter des Knäbleins - die wichtigsten Marienerscheinungen

Folge 12 - Jupiter - Erdenwege des Knäbleins

Folge 13 - Jupiter - Messiaserwartungen der Religionen

Folge 14 - Die 12 Sterne über dem Haupt der Frau

Folge 15 - Bedeutung der Sterne und Planeten
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