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Der Sternenhimmel am 23. September 2017 und die Apokalypse Teil 2 - Die Bibel

Apokalyptisches Lamm auf dem Buch mit sieben Siegeln, Johann Heinrich Rohr, um 1775, Dommuseum Köln (Foto: Foto Hafenbar, Wikimedia Commons, lizensiert unter CreativeCommons-Lizenz BY-SA-3.0-de, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcodeb)

Die Bibel ist die weltweit am meisten gelesene Buchsammlung. Sie überliefert, was Gott zu den Menschen sprach und was die Menschheit jahrtausendelang im Bezug auf Glauben und Gott erlebt hat. Die Formulierungen in diesen Büchern der Bibel sind in eine Sprache gefasst, wie Menschen versucht haben, sie für die jeweilige Zeitepoche verständlich zu machen. Dies führte unweigerlich dazu, dass im Laufe der Zeit der Sinn der Urschriften verändert wurde.

So werden Bibelausgaben auch heute noch überarbeitet und in ihrer Wortwahl verändert. Die Deutsche Bibelgesellschaft schreibt zur neuen Ausgabe der Lutherbibel 2017:

„Von den rund 31 000 Versen des Alten und Neuen Testaments haben rund 12 000 Verse, also knapp 40 Prozent, eine Änderung erfahren. (Quelle: https:(Quelle: https://www.die-bibel.de/ueber-uns/unsere-ueberset...//)

Veränderungen in der Bibel und die Folgen

Welche Verfälschungen derlei Veränderungen zur Folge haben, möchte ich hier an zwei Bibelstellen im Vergleich der Lutherbibelausgaben von 1545 – 1912 – und 2017 kurz aufzeigen. Dies sind Bibelstellen, die in Verbindung mit dem Knäblein der Apokalypse von Bedeutung sind, wie ich später noch aufzeige.So heißt es bei Jesaja:


„Wer hat den Gerechten vom Aufgange erweckt? Wer rief ihn, dass er ging? ……und zog durch mit Frieden und ward des Wegs noch nie müde? (Jesaja 41,2-3 – Lutherbibel 1545/1912)

„Wer lässt den von Osten her kommen, …. zieht unversehrt hindurch und berührt den Weg nicht mit seinen Füßen.“ (Jesaja 41,2-3 – Lutherbibel 2017)

Während der Gerechte vom Aufgang in der Lutherbibel (1545/1912) – noch erweckt wurde, mit Frieden durch die Welt zog und seines Weges nie müde war – kommt er in der neuen Fassung vom Osten, bleibt unversehrt und berührt den Weg mit seinen Füßen gar nicht mehr.

Ein typisches Beispiel dafür, wie persönlich geprägtes Verständnis die Wahl der Worte durch Interpretation verändert. Wer vom Aufgange erweckt wird, muss nicht zwangsläufig vom Osten her kommen. Wer mit Frieden hindurch zieht und seines Weges nie müde war, muss deshalb nicht unversehrt bleiben weil er den Weg mit seinen Füßen nicht mehr berührt.

Wer dem Gedankengut von Unsterblichkeit und Wiedergeburt der Seelen aufgeschlossen und offen ist, kann eine mögliche Erweckung anders erkennen, als jemand der dies ausschließt. Durch Anpassungen und Interpretationen wie ich sie oben aufgezeigte, verschwand aus der Bibel das Gedankengut vom Sterben des Körpers, aber wiederholter Einverleibung der Seelen in einem Körper auf Erden.

Im Folgenden eine weitere Stelle über den Gerechten, der in Zeiten geistiger Mitternacht erweckt wird, vom Aufgang der Sonnen kommt und Gottes Namen predigt. In neueren Fassungen ist aber von Mitternacht keine Rede mehr und anstatt zu predigen ruft er seinen Namen nur noch an.

„JCH aber erwecke einen von Mitternacht / vnd kompt vom Auffgang der sonnen / Er wird jnen meinen Namen predigen.“ (Jesaja 41,25- Lutherbibel 1545)

„Ich aber erwecke einen von Mitternacht, und er kommt vom Aufgang der Sonne. Er wird meinen Namen anrufen“ (Jesaja 41,25-26 Lutherbibel 1912)

„Von Norden habe ich einen kommen lassen und er ist gekommen, vom Aufgang der Sonne her den, der meinen Namen anruft.“ (Jesaja 41,25-26 – Lutherbibel 2017)

Es scheint so, als dürfe in den Augen der Bibelhüter keiner kommen, der außer ihnen, Gottes Namen predigen darf. Weshalb ist diese eindeutige Formulierung sonst schon früh aus der Bibel verschwunden?

Möglicher Sinn der Bibelworte mit Reinkarnation

In der 4. Ausgabe einer Lutherbibel, die 1852 in Hirschberg gedruckt wurde, kann man noch die Inspirationen des Verfassers Ehrenfried Liebich als Anmerkungen nachlesen. In seinen Anmerkungen zu obigen Stellen in Jesaja 41,2 kann man seine inspirierte Vermutung lesen: „Das ist Abraham.“

Nach meiner Erkenntnis müssten die beiden Stellen unter Berücksichtigung des ältesten Textes und der Zusammenhänge die ich noch aufzeige, folgenden Sinn ergeben:

„Ich erwecke einen zur tiefsten Mitternacht auf Erden, (wenn die Wahrheit über mich als Gott verloren ist und der Fürst der Dunkelheit regiert), er kommt vom Aufgang der Sonnen, (vom 4. Schöpfungstag als er die Sonnen erschaffen durfte), und er wird von Mir künden. Dieser Aufgabe folgte er unermüdlich und war durch alle Zeiten hindurch auf Erden inkarniert!“

Ich gehöre persönlich im Übrigen keiner Religions- oder Kirchengemeinschaft mehr an. Ich glaube an einen Schöpfer und Gott aller Menschen, der uns unendlich liebt und sich wünscht, diese Liebe in seinen Kindern wiederzufinden. Schließlich sind wir nach Seinem Ebenbilde gemacht.

Dazu in weiteren Folgen mehr. Teil 3 ist hier zu finden

Folge 3 - Sternenhimmel und die Apokalypse - Reinkarnation

Folge 4 - Die Jungfrau am Himmel und die Frau der Offenbarung

Folge 5 - Jupiter am Himmel und das Knäblein der Offenbarung

Folge 6 - Die 7 Leuchter und die Entstehung der Kindschöpfung

Folge 7 - Kindschöpfung 2 - Engelssturz und Erschaffung der Erde

Folge 8 - Die Sonne

Folge 9 - Jupiter, das Knäblein zur Zeit Jesu

Folge 10 - Der Mond zu Füßen der Jungfrau

Folge 11 - Die Mutter des Knäbleins - die wichtigsten Marienerscheinungen

Folge 12 - Jupiter - Erdenwege des Knäbleins

Folge 13 - Jupiter - Messiaserwartungen der Religionen

Folge 14 - Die 12 Sterne auf dem Haupt der Frau

Folge 15 - Bedeutung der Sterne und Planeten
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