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FDP-Bundestagskandidat Rube besucht Korbacher Boxer

Über politischen Besuch freuten sich die Boxer des TSV Korbach um Trainer Reinhard Jassmann und seinen Sohn, den im Profigeschäft erfolgreichen Mario Jassmann. Jochen Rube, Bundestagskandidat der FDP, ist Bewunderer des Boxsports und interessierte sich für das Integrationsprojekt der Korbacher Boxabteilung. Enorm viele Flüchtlinge, Zuwanderer und einheimische Box-Begeisterte trainieren hier gemeinsam. „Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – man kann sie von politischer Seite nicht einfach herbeizaubern. Sie gelingt vor allem in Projekten wie diesem oder am Arbeitsplatz, wenn Menschen unterschiedlicher Kulturen sich über gemeinsame Interessen austauschen“, erklärt Rube den Anlass seines Besuches.
Reinhard Jassmann, selbst ehemaliger deutscher Meister sieht seine Rolle im Verein eher als Betreuer denn als aktiver Coach. „Die Jungs, die sich hier bei uns fit halten, schotten sich nicht ab. Sie lernen, dass man nur gemeinsam vorankommt – das finde ich wichtig“, fasst er die Prinzipien seiner Arbeit zusammen, „Jung und Alt aus zehn verschiedenen Nationen kommen hier zusammen.“

Die tatsächliche Trainerarbeit haben mittlerweile größtenteils andere Trainer, und besonders Valerie Pojurow, übernommen. Er stammt selbst aus Kasachstan und hat für seine Mitwirkung im Projekt die Trainerlizenz erworben. „Die Zusammenarbeit aller Verantwortlichen funktioniert hervorragend“, freuen sich Abteilungsleiter Markus Blüchel und seine Stellvertreterin Katharina Blüchel, „man spürt, dass das Projekt Schwung bekommt.“ Genau diesen Schwung sollte man mitnehmen und die weitere Verbesserung der Ausstattung und Ermöglichung von Trainingszeiten, auch wie in den letzten Jahren, auch in den Ferien von politischer Seite fördern, wünscht sich Jochen Rube.

Große Chancen für den Korbacher Boxsport erhoffen sich Rube und Jassmann von der Wirkung der Erfolge von Mario Jassmann, der am Wochenende seinen elften Profikampf gewann. „Durch saubere und technisch anspruchsvolle Kämpfe kann das Boxen sein einstmals schlechtes Image ablegen und vor allem beim Nachwuchs in der Region wieder Begeisterung entfachen“, waren sich die Anwesenden einig.
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