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Rentenerhöhung 2013

Stellungnahme zum Thema Rentenerhöhung 2013 / 18. April 2013


Es ist vollbracht „die Ungerechtigkeit nimmt ihren Lauf“. Gemeint ist die
Rentenerhöhung für die Westrentner um 0,25% die vom Bundeskabinett am 17. April 2013mit der Sensibilität eines Beamtenapparates ohne kritische Anmerkung durch gewunken wurde!!!!

Eine beispiellose Ungerechtigkeit und eine Riesendummheit zugleich.

Bei einer aktuellen Inflationsrate von derzeit 1,7% sind die 0,25 % eine Frechheit und man kann es nur mit Unverständnis zur Kenntnis nehmen.
Frau Ministerin von der Leyen, das ist kein guter Tag für Deutschland, wie Sie es bei der letzten Bekanntgabe des Bundesarbeitsministerium mit Ihren „zuckersüßen Kommentar“ verkündet haben. Vielleicht ein guter Tag für die Rentenkasse, aber nicht für die Rentner. Das ist ein Tag der Ungerechtigkeit, der eine 2 Klassengesellschaftschaft schafft (nämlich Ost-u. Westrentner) und wieder ein Tag der die Altersarmut fördert und weiter verstärkt.
Eine Erhöhung der Rente um 0,25 % bei 600,00 € Monatsrente ergibt ganze 1,50 €! .Stellt man diesen Betrag der Kaufkraftverlust von 10,00 € pro Monat gegenüber, dann hat das zur Folge, dass besonders Rentnern mit Minimaleinkommen sich nochmals einschränken müssen und notwendige Anschaffungen sind hinten anzustellen..
Für die überwiegende Zahl der Rentner stellt sich demnach nicht die Frage durch welches Procedere diese Rentenberechnung entstanden ist, sondern was zählt ist der Vergleich zum letzten Jahr und da steht ein dickes Minus zu Buche.
Nach mehreren Nullrunden und Minimalerhöhungen wäre diesmal bei guter Wirtschaftslage eine angemessene Erhöhung möglich gewesen.
Aber die „Rentenkürzer“ der Regierungsparteien habe diese Chance für mehr soziale Gerechtigkeit mit Kalkül verhindert, da die Rentner in der Vergangenheit auch alle Ungerechtigkeiten und Kürzungen beim Thema Rente kritiklos geschluckt haben.
Es wird Zeit das 16 Millionen Westrenter Ihren Protest öffentlich machen und dies bei der anstehenden Bundestagswahl deutlich zum Ausdruck bringen.
Die derzeitige Berechnung der Rentenerhöhung gehört dringend zur Änderung auf den Prüfstand und muss sich wieder wie früher an der Lohnentwicklung bzw. an der Inflationsrate orientieren.
Gesetze und Regelungen von Regierungen sind keine “Gottesbotschaft und sind nicht in Stein gemeißelt“, sondern sind Beamtenmachmerk und wenn sie schlecht für die Allgemeinheit sind, dann ist es eine Pflicht für die Volksvertreter diese umgehend zu ändern.
Nun zu dem Punkt der „Dummheit“: Bei Überprüfung der Gesamtkosten wird man schnell feststellen, dass die Kosten für die Information an die Versicherten und der damit verbundene Aufwand an Bürokratie die Kosten für die jährliche Rentenerhöhung übersteigen wird.
„Dumm gelaufen“ kann man dazu nur sagen!
Zum Schluss bleibt nur noch die Frage zu klären, wie die Erhöhungen der Beamten- und Ministerpensionen in diesem Jahr aussehen werden?
Nach allen vorliegenden Informationen sicher nicht bei 0,25%. Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt, denn bekanntlich sitzt das eigene Hemd näher als der Rock.
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Weiterveröffentlichungen:

Frankenberger Zeitung | Erschienen am 08.05.2013
Waldeckische Landeszeitung | Erschienen am 08.05.2013
3 Kommentare
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Günter Hoheisen aus Eisingen | 18.04.2013 | 12:06  
8
Jürgen Rudat aus Andervenne | 18.04.2013 | 13:06  
6
Peter Reis aus Feucht | 23.07.2013 | 07:56  
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