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Königsbrunner Boogie Woogie Tänzer landen in Schweden unter den Top 10

Am Samstag den 28.04.2018 fand in Helsingborg der 2. World Cup des Jahres im Boogie Woogie statt. Den 1. Worldcup in Frankreich Anfang des Jahres mussten Dagmar und Thomas Adler wegen Krankheit absagen und rutschten dadurch in der Weltrangliste auf Platz 13 zurück. Umso wichtiger war es, nun in Schweden einen guten Platz zu erreichen um sich für die Weltmeisterschaft in Stuttgart im August zu qualifizieren. 

Rund 40 Paare waren für dieses Turnier gemeldet. Die Vorrunde meisterten die "Adlers" fehlerfrei und qualifizierten sich direkt für das Viertelfinale, allerdings nur auf Platz 15.

Das musste im Viertelfinale besser werden, um in die Runde der 12 besten Paare einziehen zu können. Das Feld war auf diesem Turnier extrem hochklassig. Alle Paare aus der Top Ten waren nach Schweden angereist sowie weitere Paare, die schon langer Zeit sehr erfolgreich sind. Das bedeutete für Dagmar und Thomas Alles geben.

Beim Boogie Woogie ist die Musikinterpretation und das Setzen der Highlight Figuren in die Struktur der Musik ein sehr wichtiges Wertungskriterium. Aufgrund der Chancengleichheit werden deshalb in jeder Qualifikationsrunde andere Musikrichtungen gespielt. Um ein Finale erreichen zu können, muss man also zeigen, dass man alle Stilrichtungen beherrscht und interpretieren kann.

Im Viertelfinale hatte die Turnierleitung sich für Piano Boogie entschieden, was nicht gerade die Stärke der Brunnenstädter auf den letzten Turnieren war. So gingen sie mit gemischten Gefühlen in die Runde. Es lief gut, aber nicht optimal und beide hatten das Gefühl, dass sie ihre Füße nicht richtig heben konnten. "Ich weiß nicht, ob es laut Bewertungsrichtlinien gut ausgesehen hat" meinte Thomas. Doch die Runde war gut genug und die Wertungsrichter aus Finnland, Italien, Russland, Schweden und Norwegen schickten die beide in das Halbfinale. 

Dort kam dann der Boogie Blues, eine Musikrichtung, die die Königsbrunner noch weniger mochten als den Piano Boogie. Aber da mussten sie durch und dann kam das, wovor jeder Tänzer Angst hat - der Blackout. Für 20 Sekunden fiel Thomas nichts mehr ein. Da es beim Boogie keine einstudierte Folge gibt, ist das zwar nicht das Ende, da der Herr spontan führt und die Dame folgt. So hieß es weitermachen bis das Gedächtnis wieder mitspielt. Noch ein kleiner Handverlust, aber dann lief es wieder. 

Leider fehlten in der Endabrechnung wichtige Punkte für die schwierigen Figuren, aber sie durften sich dennoch über einen 9. Platz freuen.

Nur 1,2 Punkte mehr (von 65 möglichen) hätten für das Finale gereicht. Das lässt trotz der Enttäuschung über die gepatzte Runde hoffen und gibt Energie für die kommenden Aufgaben.

Am 10. August bei der WM in Stuttgart wollen sie es besser machen. 
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