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Königsbrunn verzeichnet Teilnehmerrekord beim Denk-Duell - Größtes Jugend Schach Rapid-Turnier in Schwaben

  Der Einladung des Königsbrunner Schachclubs zum Jugend-Rapid-Turnier um den Augusta Bank-Pokal folgten sagenhafte 145 Kinder zwischen 6 und unter 18 Jahren. Ein Teilnehmerrekord und damit das größte je ausgetragene Jugend Schach-Rapid-Turnier in Schwaben. Parallel wurden die Mittelschwäbischen Schnellschachmeister jeder Altersklasse ausgespielt. Zum immer beliebter werdenden „königlichen Spiel“ schickten 25 Vereine aus Schwaben und Bayern ihre Mädchen und Buben, wobei die Jungs den Löwenanteil bestreiten, aber der Zulauf der Schachspielerinnen steigt von Jahr zu Jahr.
Für so ein Großevent bietet Königsbrunn mit seinem modernen Jugendzentrum MATRIX optimale Voraussetzungen für die jungen Teilnehmer deren Betreuer und Eltern. Aber mit der tatkräftigen Unterstützung des MATRIX-Teams, ehrenamtlichen Jugendlichen sowie zahlreichen Helfer aus den Reihen des Schachclubs Königsbrunn konnte der eng geschnürte Zeitplan eingehalten werden und für die gute Versorgung der rund 220 Besucher wurde ebenfalls bestens gesorgt.

Um die Platzierungen in den vier Altersklassen auszuspielen waren 707 Partien an 72 Brettern notwendig, Alle Altersgruppen spielten sieben Runden mit einer Bedenkzeit von 2x15 Minuten. Die Turnierleitung lag in Händen des mittelschwäbischen Spielleiters Florian Süß vom SC Schwabmünchen. Schiedsrichter aus den Schachvereinen Buchloe, Türkheim / Bad Wörishofen, Friedberg und Königsbrunn hatten ein wachsames Auge auf alle Partien, achteten auf das Einhalten der Schachregeln wie sie vom Weltschachverband FIDE festgelegt sind, sowie um Beachtung der Turnierordnung.

Dem 1. Vorsitzenden des Königsbrunner Schachclubs Peter Koppmann stand trotz aller Strapazen bei der abschließenden Siegerehrung die Freude über den reibungslosen Ablauf förmlich ins Gesicht geschrieben.
Die Erst- bis Drittplatzierten aller Altersklassen sowie die jeweiligen Mittelschwäbischen Schnellschachmeister erhielten Dank Unterstützung der Augusta Bank je einen Siegerpokal. Aber kein Kind ging leer aus. Zahlreiche Gutscheine und Sachpreise vom Unternehmen ChessBase, Ausgaben der Zeitschrift Jugendschach sowie viele andere Sachpreise warteten auf jeden Teilnehmer.
Erwähnenswert ist der SC Dietmannsried, der mit 107 km die weiteste Anreise auf sich nahm. Mit 33 Kindern und Jugendlichen stellten die Schachfreunde Augsburg die größte Teilnehmerzahl. In der U18 räumten sie gleich alle drei Platzierungen ab. Drei erspielte Punkte hatte der jüngste Spieler vom SK Kriegshaber im Gepäck. Einen Fair Play Preis erhielt Aaron Gruber vom SK Krumbach für die Korrektur von einem falsch eingetragenen Ergebnis. Der gastgebende SK Königsbrunn hatte 13 Teilnehmer auf der Meldeliste. Die Vereinsspitze ist zufrieden mit den Leistungen seiner jungen Schützlinge, von denen zwei Kinder ihre ersten Turniererfahrungen sammeln konnten. "Mit den zwei erspielten Mittelschwäbischen Titeln ist die Leistungssteigerung der jungen Schachspieler im SK Königsbrunn deutlich erkennbar" so Koppmann.

Viele Menschen fragen sich, warum Schach ein Sport ist. Beide Spieler sitzen sich ja bloß gegenüber und bewegen sich nicht selbst. In der Tat kann man grübeln, ob Schach ein Sport sein soll. Es gibt aber gute Gründe dafür. Schach ist ein Denksport. Der Sieg hängt nicht vom Glück oder vom Zufall ab, sondern vom Können. Jeder Zug ist eine Entscheidung. Man lernt systematisch an Probleme heranzugehen. Der Gegner bedroht meine Dame, also muss ich mich entscheiden: Ziehe ich meine Dame ab oder starte ich einen Gegenangriff? Hierbei rückt das Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und das Vorstellungsvermögen in den Vordergrund. Schach ist zwar immer noch ein Nischensport, mausert sich aber immer weiter und dank intensiver Nachwuchsarbeit in den Schachvereinen entdeckt so mancher junge Spieler seine Liebe für das königliche Spiel.



Hier die Erst- bis Drittplatzierungen, wobei in der U10 zwei dritte Plätze vergeben wurden. Bei den Jugendlichen in der U18 haben sich die Favoriten durchgesetzt. Hier lag der DWZ-Durchschnitt der ersten zehn Spieler bei 1700.

U10 mit 45 Teilnehmern:
1. Gabriel Epple (SF Buchenberg) 7 Siege, 0 Remis, 0 Niederlagen
2. Simon Brunauer (SC Kaufbeuren) 5/2/0
3. Luca Fabio Doll (TSV Langenau) 5/1/1
3. Michael Steinberger (SF Augsburg) 5/1/1

U12 mit 42 Teilnehmern:
1. Christian Schuster (SK Bobingen) 7/0/0
2. Darius Pischel (SK Kriegshaber) 6/0/1
3. Tobias Schöll (SF Buchenberg) 5/1/1

U14 mit 32 Teilnehmern:
1. Julian Wagner (SC Kempten) 7/0/0
2. Pascal Thielke (SF Bad Grönenbach) 5/1/1
3. Benno Kudira (SK Rochade Augsburg) 4/2/1

U18 mit 26 Teilnehmern:
1. Zarko Vuckovic (SF Augsburg) 6/1/0
2. Uli Weller (SF Augsburg) 6/0/1
3. Jakob Gubariev (SF Augsburg)


Mittelschwäbische Schnellschachmeister:
U10: Julian Maas (TSV Landsberg)
U12: Christian Schuster (SK Bobingen)
U14: Marlon Weigl (SK Königsbrunn)
U18: Sajjad Khavari (SK Königsbrunn)
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