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Eishockey U13 – Pinguine siegen überraschend deutlich gegen Bad Wörishofen

13:2 (5:0/5:1/3:1) gegen den Tabellennachbarn dank disziplinierter Leistung und Teamplay

(Hydro-Tech Eisarena, Königsbrunn) Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Gegen den EV Bad Wörishofen war es in dieser Punktspielrunde das erste Kräftemessen und das U13-Team um Trainerin Manuela Bischof hatte einen engen Kampf erwartet. Kämpferischen Einsatz zeigten die Königsbrunner Kufencracks auch ab der ersten Minute, vor allem gepaart mit schönen Spielzügen und Übersicht. Die drei Abwehr- und zwei Sturmreihen harmonierten glänzend und die Jungs hatten jeweils ein Auge für ihre Mitspieler. Dies machte sich schnell nicht nur in spielerischer Überlegenheit, sondern auch in 5:0 Toren nach dem ersten Drittel bemerkbar. Gegen die vielfach größer gewachsenen Gegner zeigten die U13-Brunnenstädter, verstärkt um drei jahrgangsjüngere „Hochspieler“, konsequenten Einsatz, so dass man nie das Gefühl hatte, dass es nochmals eng werden könnte.

Die Kabinenansprache des Gäste-Trainers nach dem 1. Drittel fiel offensichtlich nicht nur deftig aus, sondern zu allem Überfluss wohl auch noch deutlich zu lang aus. Jedenfalls kamen die Wörishofener erst einige Minuten zu spät wieder auf das Eis und mussten somit eine kleine Bankstrafe akzeptieren. Nicht nur hier setzte es ein weiteres Tor der Pinguine, sondern auch noch einige male mehr mussten die Gäste in Unterzahl Gegentreffer hinnehmen. Immer öfter wussten sie sich nur noch mit unfairen Mitteln zu helfen und sammelten über die gesamte Spielzeit insgesamt neun Zwei-Minuten-Strafen. Die Pinguine nutzen ihr Überzahl ein ums andere Mal konsequent aus und verhalfen so ihrem Mannschaftskapitän im 2. Drittel zu einem einwandfreien 3-Tore-Hattrick.

Im letzten Drittel war dann offensichtlich etwas „die Luft draußen“, Königsbrunn spielte seinen Sieg souverän runter, agierte vorne nicht mehr ganz so übersichtlich und konsequent und überließ hinten vereinzelt ihrer Torhüterin die Möglichkeit sich gegen durchaus gute Wörishofener Einzelspieler auszuzeichnen. Aber der Sieg für die Pinguine war nicht mehr gefährdet und so konnte man sich schließlich über den ersten Sieg nach regulärer Spielzeit in der Punktspielrunde freuen. Erwähnenswert war zudem der gelungene Einstand eines neuen, dritten Torhüters bei den Pinguinen mit einem Shutout (Einsatz im 1. und bis zur Hälfte des 2. Drittels) sowie der erneut starke Beitrag der Hochspieler mit fünf Toren und drei Assists. Alles also positive Vorzeichen für den weiteren Verlauf der Eishockey-Saison.
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