Die Behindertenszene trifft sich zum Fachtag im Fritz-Felsenstein-Haus

Blogger Raúl Krauthausen referiert über die Frage der Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung

Das Fritz-Felsenstein-Haus lädt am Samstag, den 20. Oktober 2018 zum Fachtag ins Fritz-Felsenstein-Haus ein. Die Veranstaltung unter dem Motto Mittendrin – Zukunft.Ungehindert.Leben. startet um 9.15 Uhr, ab 10.00 Uhr finden Gastvorträge statt, am Nachmittag werden zahlreiche Workshops zu aktuellen Themen der Behindertenarbeit angeboten. Der Fachtag, der zum dritten Mal stattfindet, bietet Menschen mit Handicap, deren Angehörigen, Wissenschaftlern aus Forschung und Lehre sowie Experten aus der Praxis eine vielbeachtete Plattform für den fachlichen Austausch.

„Wir erwarten eine engagierte, bunte Behindertenszene in unserem Haus und freuen uns auf renommierte Wissenschaftler, streitbare Aktivisten, Fachleute aus der Behindertenarbeit und vor allem auf die bereichernde Vielfalt unserer Gäste mit Behinderung und deren Familien“, so FFH-Vorstand Gregor Beck.

Blick nach vorn

Der Fachtag beschäftigt sich mit den großen Zukunftsfragen der Inklusion. Sechs Gastredner werden über Themen wie „Zukunft der Arbeit – ungehindert arbeiten“ (Dr. Stefan Doose) oder „Migration und kultureller Wandel – Herausforderungen und Chancen für psychosoziale Einrichtungen“ (Dr. Thomas Hegemann) referieren. Spannung verspricht auch der bundesweit bekannte Blogger und Aktivist Raúl Krauthausen, der mit einer Behinderung lebt und in seinem Vortrag gewohnt pointiert auf die Frage der Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung Bezug nimmt.

Event bereichert soziale Landschaft in der Region

Der Fachtag findet im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Fritz-Felsenstein-Hauses statt, das damit zum Abschluss des Jubiläumsjahres nochmals einen Höhepunkt setzt. „Wir wollen wie immer den Spagat schaffen, bringen alle Akteure der Behindertenarbeit an einen Tisch und lassen kein Thema aus dem vollen Leben aus,“ betont Gregor Beck. „Die vergangenen FFH-Fachtage haben es gezeigt: Kontroverse Diskussion, inspirierende Gespräche und ein Austausch auf Augenhöhe stoßen Entwicklungen an, die wir dringend brauchen, um die Inklusion miteinander weiter voranzubringen. Wir freuen uns auf fast 200 Besucher aus ganz Bayern!“

Bürgerreporter:in:

Gerlinde Weidt aus Königsbrunn

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