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Mathilde - die Urururenkelin des Widukind

Königsbrunn: Informationspavillon 955 | DIE STARKEN FRAUEN DER OTTONEN
In allen Epochen der Geschichte finden sich große männliche Herrschergestalten, wohingegen deren Gemahlinnen nur eine sehr geringe Beachtung zu Teil wird. Häufig wurde der Königsgemahlin keine eigenständige Rolle zugebilligt. Erst in den letzten Jahrzehnten wendet sich ein Teil der historischen Forschung den königlichen Damen zu und bringt zum Teil erstaunliche Ergebnisse hervor. So erscheint die Königin nicht nur als dekorative Begleiterin, sondern als wichtiger Teil traditioneller „Herrschaftssysteme“.
Als Heinrich nach dem Tod seiner beiden älteren Brüder Erbe des sächsischen Herzogtums wird, hält er im Jahr 909 um die Hand der 14-jährigen Mathilde, einer ihm ebenbürtigen Adelsdame, an. Die Ehe mit Hathaburg von Merseburg mit der er einen Sohn gezeugt hatte, lässt er annullieren. Er steckt Hathaburg zurück ins Kloster, aus dem er sie einst geholt hatte, behält aber ihren Besitz und heiratet die jüngere und schönere Mathilde, von höherer Geburt.
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