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Liederkranz trifft Einigkeit zum Freundschaftssingen - "Musik ist das Band, das sie hält"

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Singen mit Leidenschaft: Der Liederkranz Königsbrunn, geleitet von Chordirektor Josef Hauber.
Der Liederkranz Königsbrunn trifft sich alljährlich mit seinem Patenverein, der Sängergesellschaft Einigkeit Haunstetten, zum Freundschaftssingen, das dieses Mal in Königsbrunn, im Hotel Zeller, stattfand. Die Verbindung der beiden Chöre besteht seit über einem Jahrhundert. „Dass uns dies gelingt“, erläuterte Liederkranz-Vorsitzender Peter Henkel, „ist sowohl der Besonderheit der Mitglieder beider Vereine als auch dem Band, das uns zusammenhält, zu verdanken…der gemeinsamen Freude am Gesang.“

Die Gastgeber boten einen Ausschnitt aus dem Programm ihres Sommerkonzerts dar. Hoch engagiert angeleitet von Chordirektor Josef Hauber brachten sie die Zuhörer mit italienischen Volksweisen in Stimmung und besangen die Musik, die „gute Laune macht“ und „ins Blut geht“. Sehr einfühlsam intonierte der Liederkranz „Hamabe no uta“, ein bekanntes japanisches Volkslied, im Gegensatz dazu erklang kraftvoll und rhythmisch mitreißend das afrikanische „Sia hamba“ . Am Klavier begleitete in bewährter Weise Christian Küchler.

Die Gäste aus Haunstetten begrüßten die Königsbrunner Freunde mit dem Lied: „Wir wünschen Euch viel Glück“ . Gut gelungen kam , neben anderen alpenländischen Weisen, „La Montanara“ rüber, ein Lied, das Männerchöre wie die „Einigkeit“ immer wieder begeistert singen . Von ihrer Chorleiterin Iryna Fandralyuk temperamentvoll dirigiert und am Klavier begleitet ließen die Männer der Sängergesellschaft den Titelsong aus dem Musical „Cabaret“ erklingen.

Zu später Stunde beglückwünschte Peter Henkel die Geburtstagskinder der vergangenen Woche, Beate und Rolf Kraft, wie es im Liederkranz üblich ist, mit einem selbst verfassten Gedicht.

Der Musikgenuss, den die Sänger und Sängerinnen der beiden Chöre den Abend über bei ihrem Freundschaftssingen boten, täuscht jedoch nicht über die Problematik hinweg, die Chorgemeinschaften in der heutigen, medienverwöhnten Gesellschaft haben. Viel schwerer als vor hundert Jahren sei es, so Peter Henkel, Menschen zum aktiven Singen zu bewegen und somit auch sängerischen Nachwuchs zu finden, und an die Haunstetter Sängersellschaft gerichtet: „Dass die jungen Sänger, die durch die Förderung in den Musikschulen heranwachsen, den Weg zu unseren Chören finden, wünsche ich uns und Euch!“
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myheimat-Stadtmagazin königsbrunner | Erschienen am 07.12.2012
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