Anzeige

Gute Stimmung beim Konzert des „pcOrchesters“ und ihrem Gastmusiker

pcOrchester unter Leitung von Sandra Möhring (Foto: Christoph Zieher)
 
"Tausendsaxoflötitaliener" Giampiero Lucchini (Foto: Christoph Zieher)
Königsbrunn: Evangelisches Gemeindezentrum St. Johannes | Ausgesprochen gut gelaunt verließen die Gäste nach einem knapp dreistündigen Konzert den ausverkauften Saal des Evangelischen Gemeindezentrums St. Johannes.
Grund dafür war die stimmungsvolle Atmosphäre, die das „pcOrchester“ des Evangelischen Posaunenchors unter Leitung von Sandra Möhring und dessen charmanter Gast Giampiero Lucchini gezaubert hatten.

Allein die Gestaltung des Veranstaltungsraumes mit den 4 Elementen in den entsprechenden Farben und der jeweils passenden Beleuchtung empfanden viele als sehr ansprechend. Die Dirigentin hatte mit der Auswahl der Stücke ein gutes Händchen bewiesen, und beeindruckte gleich zu Beginn mit der fulminanten „Atlantic Overture“ von Thierry Deleruyelle zum Thema Wasser. Bezaubernd hingegen die Melodien aus dem Musical „The Little Mermaid“, der Story um die Meerjungfrau Arielle.

Der Welthit „Earth Song“ vom unvergessenen Genie Michael Jackson unterlegt mit Filmszenen aus der Natur und das rhythmische „September“ von Earth, Wind & Fire interpretierten das Element Erde.

Hinreißend entführte die Sopranistin Chris Munger mit ihrer Stimme „Over The Rainbow“ und ebenso viel Applaus wie sie erhielten die hübschen Damen der Tanzgruppe „The Sparks“ unter der Regie von Miriam Bischof zu „Raindrops Keep Fallin‘ On My Head“, die sozusagen mit Schirm, Charme und Melone durch den Saal tänzelten.

Anhänger der Böhmischen Blasmusik kamen auch auf ihre Kosten: „Feuer und Eis“, ein Konzertmarsch aus der Feder von Guido Henn und die Zugabe „Böhmisches Feuer“ verbreiteten butterweiche Melodien – Harmonie pur.

Nach der Pause, in der die gut 300 Zuhörer sich mit Häppchen und Getränken verköstigten, stand nicht mehr das Orchester im Mittelpunkt, sondern nur noch der „Tausendsaxoflötitaliener“ Giampiero Lucchini, der seinem Künstlernamen alle Ehre machte.

Eine nur kleine Auswahl seiner zahlreichen Instrumente hatte er auf die Bühne mitgebracht und griff sich im fliegenden Wechsel Okarina, Querflöte, Saxophon, Klarinette, Panflöte und sogar eine Nasenflöte. Bekannte Werke von Rondo Veneziano, Ravel, Bach, Mozart - meist in Bearbeitung vom Künstler selber – versetzten das Publikum ins Staunen. Die Fingerfertigkeit, Kreativität und letztlich seine hörbare Liebe zur Musik ließ den Funken an die Zuhörer überspringen.

Kulturreferent Christian Toth führt als Freund des Evangelischen Posaunenchors schon seit Jahren gewohnt charmant und unterhaltsam durch das Programm. Er ließ sich sogar dazu überreden, unter Anleitung von Giampiero Lucchini das Spiel auf der Okarina zu versuchen. Die zweite Konzerthälfte klang mit Christian Toth am Klavier, Chris Munger‘s bezaubernder Stimme und Lucchini am Tenorsaxophon mit Gershwins „S’ Wonderful“ aus.

Nochmals betrat das pcOrchester die Bühne und stimmte zur Freude des Publikums gemeinsam mit ihrem Gast, der auf Babysaxophon und Querflöte improvisierte, „Nessaja“ von Peter Maffay und „Libertango“ von Piazzolla an.

Die sechste Auflage des Konzertformats „pcOrchester trifft…“ war wie in den Jahren zuvor ein voller Erfolg und man kann gespannt sein, was die Vorstandschaft um Sabine Leimer für das nächste Mal im November 2020 vorbereitet.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.