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Benefizkonzert des Könisgbrunner Kammerorchesters zu Gunsten desHotelbaus des Vereins „einsmehr“ - Initiative für Down-Syndrom inAugsburg e.V.

Foto: Michael Stern
Am 17. November 2019 um 19 Uhr spielt das Königsbrunner Kammerorchester ein ganz besonderes Konzert im kleinen goldenen Saal der Stadt Augsburg. Über eine Musikerin des Orchesters erfuhr der Orchestervorstand von der Kulturreihe des Vereins „einsmehr“ – Initiative für Down-Syndrom in Augsburg e.V. Dieser hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, dass Menschen mit (geistiger) Behinderung eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt finden, in Augsburgs erstem Inklusionshotel. Im Herbst 2020 soll das Hotel mit insgesamt 73 Zimmern und 24 Mitarbeitern eröffnet werden. Die Hälfte der Beschäftigten hat eine Beeinträchtigung, die Teams werden so eingeteilt, dass alle ihre Fähigkeiten einbringen können. Für das langjährige Engagement wurde der Verein „eins mehr“ –Initiative für Downsyndrom in Augsburg e.V. im Jahr 2018 mit dem Augsburger Zukunftspreis ausgezeichnet. Nach der ersten Kontaktaufnahme waren sich alle Mitglieder des Orchesters einig: Wir unterstützen die Initiative von „eins mehr“ mit einem Benefizkonzert. Für den Auftritt in Augsburgs Rokoko-Kleinod hat der musikalische Leiter Christoph Teichner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Augsburg und Dozent für Klavier an der Städtischen Musikschule Köigsbrunn, unter dem Motto „SINFONIA CONCERTANTE“ zahlreiche konzertante Werke aus der Entstehungszeit des Saales zusammengestellt, einige davon mit einem Bezug zur Stadt Augsburg. So erklingen neben Kompositionen Wolfgang Amadé Mozarts, dessen Vater schon das ehemalige Jesuitenkolleg um den kleinen goldenen Saal als Schüler besuchte, auch sinfonische Werke des Augsburger Musikdirektors Friedrich Hartmann Graf, seinerzeit für die evangelische Seite der Reichstadt tätig. Zwei um 1770 entstandene Pariser Sinfonien mit konzertierenden Instrumenten ergänzen das Programm: In François Deviennes Sinfonia concertante übernehmen Flöte, Oboe, Horn und Fagott die Führung, bei Jean Baptiste Davaux Concertante zwei Soloviolinen, Soloflöte und Solovioloncello. Abgerundet wird der Abend durch ein Doppelkonzert für Klavier und Violine von Henri Joseph Rigel und zwei Arien für Alt und konzertierende Instrumente. Die Altistin Elisabeth Lottner wird dabei in Johann Christian Bachs Szene „Ebben si vada“ mit einer Solooboe duettieren und in einem „Et incarnatus est“ aus der Musikaliensammlung der Universitätsbibliothek Augbsurg mit einem konzertierenden Horn. Das Königsbrunner Kammerorchester hofft so, durch einen abwechslungsreichen musikalischen Abend dem Verein „eins mehr“ einen kleinen Beitrag zu seinem großartigen Projekt zu leisten.
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