Anzeige

8:2 gegen Höchstadt – Waldkraiburg, Pfronten und Nürnberg die Abstiegsgegner

Eugen Schaf kam zu seinem ersten Spiel und feierte einen deutlichen Sieg
(lido). Mit einem durchaus versöhnlichen Heimsieg endete am Sonntagabend für den ESV Pinguine Königsbrunn die Hauptrunde der Bayernliga. In der heimischen Hydro-Tech eisarena gab es ein lockeres 8:2 (4:2, 1:0, 3:0) gegen Tabellendritten Höchstadter EC „Alligators“.
Bereits vor Spielbeginn war klar, daß es beim Aufeinandertreffen mit den Franken rein sportlich um nichts mehr ging. Während die Pinguine, bei denen Ersatztorwart Eugen Schaf sein erstes gesamtes Spiel der Saison bestritt, die Ausfälle von Hägele, Streicher, Ullmann, Holzmann und Arnold zu verdauen hatten, traten die Gäste mit einem Rumpfkader von zehn Feldspielern und einem Torwart an, was zwar verständlich schien, aber für einen faden Beigeschmack sorgte.
Die Pinguine, von denen Trainer Hans Rothkirch erwartete, „daß sie zeigen was sie können“, begannen zügig und Marc Weigant jubelte bereits in der vierten Minute. Doch die Topreihe der Gäste, die durchaus prominent besetzt war, antwortete postwendend, ehe Michael Kerber den Torreigen der ersten Minuten weiterführte. Es entwickelte sich ein äußerst faires Spiel, bei dem beide Mannschaften den Zuschauern das ein oder andere Kabinettstück bieten wollten, aber vor allem der ESV übertrieb es bisweilen zu sehr. Dennoch konnten Michael Polaczek und Florian Mayer bei einem weiteren Gegentor den Pausenstand von 4:2 herstellen.
Andreas Gerstberger war im ereignislosen zweiten Drittel der einzige, der in den Genuss des Torjubels kam, denn ansonsten schien es, als ob dem Spiel die Luft ausging. Höchstadt weigerte sich standhaft mehr zu investieren, als nötig war um die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu entfernen und die Pinguine versuchten mit den berühmten Fußballerworten „Hacke-spitze-eins-zwei-drei“ das Spielgerät im Gästetor unterzubringen, was aber konstant misslang.
Der Knoten platzte erst sieben Minuten vor Ende, als der ESV nur kurz zuvor sein einziges Unterzahlspiel überstanden hatte. Innerhalb von 104 Sekunden schlug es dreimal im gegnerischen Tor ein, durch Treffer von Alexander Krafczyk, Alexander Rehle und Florian Mayer.
Sofort nach dem Spiel richteten die Pinguine die Augen auf die weiteren Ergebnisse und bald stand fest, daß die Gegner in der Abstiegsrundengruppe B der EHC Waldkraiburg, immerhin nach wie vor amtierender bayrischer Meister, der EV Pfronten und der EHC 80 Nürnberg sein werden. Zum Auftakt trifft man somit am 13. Februar in der Hydro-Tech eisarena auf den EV Pfronten, ehe es zwei Tage später nach Nürnberg geht.
Die Spielstatistik:
Pinguine - Höchstadt
Tore: 1:0 (4.) Weigant, M., 1:1 (6.) Stribny, 2:1 (7.) Kerber (Krafczyk, Erhard), 3:1 (12.) Polaczek (Kerber, Heichele), 4:1 (14.) Mayer (Schwimmbeck, Krafczyk), 4:2 (14.) Stoyan, 5:2 (31.) Gerstberger (Gossmann), 6:2 (54.) Krafczyk (Schwimmbeck, Kerber), 7:2 (55.) Rehle (Gossmann), 8:2 (55.) Mayer (Pandel)
Strafen: Pinguine 2 Minuten, Höchstadt 8 Minuten
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.