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Wir werden eine Gesellschaft der Doper

Trendforscher: Doping wird in unserer Gesellschaft normal.
Sehr geehrte Pressevertreter,
aus Anlass der neuerlichen Dopingstudie über Doping im westdeutschen Leistungssport,
hat sich der Direktor des deutschen Trendforschungsinstituts,
2b AHEAD ThinkTanks mit einem ungewöhnlichen Statement geäußert.
Aus seiner Sicht ist Doping einer der großen Trends der Menschheit.
Es sei in der Gesellschaft weit verbreitet und groß teils moralisch akzeptiert.
In den kommenden Jahren würden nach den Muskeln vor allem das Hirn gedopt.
Hier entstehe ein großer Markt für die Industrie.
Ich sende Ihnen ein Musterinterview mit Sven Gábor Jánszky,
in der anhängenden Pressemitteilung.


Sie können dieses Interview gern kostenlos nutzen und verarbeiten.
Für persönliche oder telefonische Interviews steht Ihnen Trend- und Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky gern zur Verfügung.
Die Kontaktdaten finden Sie ebenso in der anhängenden Pressemitteilung.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.
Mit freundlichen Grüßen Alexander Butzlaff,
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit 2b AHEAD ThinkTank
http://www.2bahead.com/

Leipzig, 6. August 2013
Die aktuelle Studie über das offenbar jahrzehntelange,
systematische Doping im Leistungssport der Bundesrepublik,
führt in diesen Tagen zu Forderungen nach radikalen Maßnahmen und neuen Anti-Dopinggesetzen.
Doch für Trend- und Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky,
den Direktor des Leipziger Trendforschungsinstituts 2b AHEAD ThinkTank,
ist dies keine Sache des Sports.
Er hält den zur Körperoptimierung mit allen Mitteln für einen,
der prägendsten Trends der Gesellschaft.
Er sei sogar moralisch vertretbar, so der Wissenschaftler.
In den kommenden Jahren würde weniger die Optimierung der Muskeln,
als vielmehr die Optimierung des Hirns im in den Vordergrund treten.
„Wir verstehen langsam, dass Doping nicht nur mit dem Körper,
sondern auch mit dem Hirn funktioniert.
Das wird der große Trend der kommenden Jahre“, so der Trendforscher.
Im Interview erklärt er zudem,
wieso deutsche Manager dopen und was das für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie in den kommenden Jahren bedeutet.

Frage: Die neue Studie über das Doping im westdeutschen Sportsystem hat für empörte Reaktionen gesorgt.
Die chemische Leistungsmanipulation scheint im Sport ungebrochen zu sein. Kann dieser Trend auch auf andere gesellschaftliche Bereiche übergreifen?
Sven Gábor Jánszky: Der Trend hat schon längst übergegriffen.
Die Optimierung seines Körpers ist vermutlich das Ziel des Menschen,
seit es ihn gibt.
Schon der wöchentliche Gang ins Fitnessstudio,
oder der Friseurbesuch sind Methoden der Körperoptimierung.
Doch auch die chemischen Manipulationen,
sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Das beginnt mit der Tasse Kaffee am Morgen zum wach werden,
geht über den Joghurt, der Manager für die nächsten Stunden einer Verhandlung etwas schneller im Kopf sein lässt und endet beim Energydrink,
der einen nachts länger durchhalten lässt.
Das ist alles nichts Neues. Wir Trendforscher erwarten,
dass in wenigen Jahren nahezu die Hälfte aller Lebensmittel,
aus funktional food besteht. Die machen nicht nur satt,
sondern haben auch eine sinnvolle Nebenwirkung.

Frage:
Die Einnahme solcher Mittel ist allerdings nicht verboten,
im Gegensatz zu den Dopingfällen im Sport.
Ist also eine Mithilfe eines Energydrinks bestandene Klausur,
zumindest moralisch genauso verwerflich,
wie ein pharmazeutisch getunter Weltrekordlauf?
Jánszky: Der entscheidende Unterschied ist die Wettkampfsituation.
Wenn im Sport Mann gegen Mann läuft, dann ist die Manipulation verwerflich, wenn nicht alle gedopt sind.
Dieses Erschleichen eines Vorteils ist aus meiner Sicht,
der einzige Grund, warum der Sport so harsch gegen Doping vorgeht.
Wenn wir aber nicht in Wettkampfsituationen sind,
sondern nur für uns allein das Beste aus uns herausholen wollen,
dann haben wir in der Gesellschaft kein Problem damit.
Dies tut eine Masse an Freizeitsportlern in Fitnessstudios,
dies tut eine Masse der Studenten beim Klausuren schreiben.
So lange wir damit keinem anderen schaden, ist das kein Problem.
Oder anders gesagt: Wenn Sportler nur zuhause im Fitnesscenter dopen,
und nie einen Wettkampf bestreiten, würde sich niemand darum scheren.

Frage: Studenten oder Manager stehen doch auch im Wettstreit miteinander, sei es um die besten Noten,
die zum besseren Job führen oder um den nächsten Auftrag,
der zur nächsten Beförderung führt.
Jánszky: In meiner Wahrnehmung ist das Schreiben einer Klausur der Kampf eines Menschen gegen eine bestimmte Norm, also in diesem Fall eine Note. Wenn ich mich optimiere, um diese Norm zu erreichen,
dann schade ich keinem anderen.
Das kann man natürlich anders sehen,
denn es entsteht natürlich irgendwann ein sozialer Druck auf die wenigen Dopingverweigerer.
Darüber müssen wir eine gesellschaftliche Debatte führen und die Konsequenz wären irgendwann Dopingtests vor Prüfungen.
Die wahrscheinlichere Folge wird jedoch eher sein,
dass die Leistungen an Universitäten steigen und die Normen ganz einfach angepasst werden müssen.

Frage:
In Umfragen steigt die Zahl der Studenten,
die zu leistungssteigernden Mitteln greifen mit schöner Regelmäßigkeit an.
Wohin führt das in unserer Lern- und Arbeitswelt?
Jánszky: Die wirkliche Neuerung ist, dass wir langsam verstehen,
dass Doping nicht nur im Körper geht, sondern auch im Hirn.
Hirndoping wird zum großen Trend der kommenden Jahre.
Es sind ja nicht nur die Studenten.
Ich halte viele Reden im Management von Unternehmen.
Jedes Jahr hören da etwa 20.000 Menschen zu.
In jeder dieser Reden stelle ich eine Frage:
Wer von Ihnen würde Hirndoping nutzen,
wenn es keine Nebenwirkungen hätte.
Die Antwort ist absolut konstant. Zwischen 70 und 80 Prozent sagen sofort ja,
nur 20 Prozent lehnen es strikt ab.
An diesem Verhältnis sieht man die wirtschaftlichen Potentiale,
dieses Trends sehr gut.
Für die Mehrheit der Menschen wird es in zehn Jahren völlig normal sein, Nahrungsmittel zu konsumieren,
die den Körper gesünder, schöner und leistungsfähiger machen.

Frage:
Was erwartet uns denn konkret im Bereich dieser neuen Nahrungsmittel?
Jánszky:
In der Food Industrie heißt das functional food,
und gilt als das nächste große Ding,
in das bereits heute Hunderte Millionen Euro investiert werden.
Das führt uns in eine Welt,
die ich in meinem Buch „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ beschrieben habe,
Beim morgendlichen Gang ins Bad wird uns ein digitales Gerät sagen:
"Du bist heute zu 23 Prozent krank.
Doch wenn Du heute das und das isst,
bist Du morgen nur noch zu 19 Prozent krank.“
Dies wird ein riesiges Geschäft für die Nahrungsmittelbranche und die bisherigen Big Player des Gesundheitswesens,
die Ärzte, Apotheker und Pharmakonzerne werden Teile ihres Geschäfts verlieren.

Frage:
Was heißt functional food genau?
Jánszky:
Zunächst unterscheidet sich functional food in drei Bereiche:
Beauty Food, Performance Food und Medical Food.
Im Bereich Beauty sind es Drinks,
die versprechen, die Haut zu bräunen oder Schokolade,
die zwar glücklich, aber nicht dick macht.
Performance beschreibt jenen Bereich der Nahrungsmittel,
die einen wacher, fitter und kreativer sein lassen.
Medical Food sind Nahrungsmittel,
die unser Immunsystem stärken, uns gesünder leben lassen.
Diese Nahrungsmittel geben uns konzentriert die Stoffe,
die uns nach Analyse unseres digitalen Gesundheitsassistenten,
an diesem und jenen Tag im Körper fehlen.

HINTERGRUND
Trend- und Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky inspiriert als preisgekrönter Keynote-Speaker Vorstände weltweit führender Unternehmen und analysiert als Direktor des Trendforschungsinstituts „2b AHEAD ThinkTank“ die wegweisenden Trends unserer Zeit.
Mit seinem Management-Strategiebuch „Rulebreaker - Wie Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern“ hat Jánszky sich als Sprachrohr der Querdenker und Innovatoren in der deutschen Wirtschaft etabliert.
Der studierte Journalist hat mit den Trendbüchern „2025 – So arbeiten wir in der Zukunft“ und „2020 - So leben wir in der Zukunft“ weitere Bestseller verfasst.
In den vergangenen Jahren hat Sven Gábor Jánszky 250 Reden auf Kongressen, Konferenzen und Tagungen gehalten und dabei Tausende Zuhörer in seinen Bann gezogen.
Ein Stützpfeiler seiner Erkenntnisse sind die im 2b AHEAD Think Tank durchgeführten Trendstudien, in denen er Unternehmen konkrete Strategie-Empfehlungen für den strategischen Wandel in ihrer Branche aufzeigt.

Das Interview ist kostenfrei nutzbar. http://www.2bahead.com/
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.08.2013 | 00:39  
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Henry Gast aus Hannover-Misburg-Anderten | 07.08.2013 | 01:12  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.08.2013 | 01:39  
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