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keine Punkte in Minden

In der KAMPA - Halle in Minden muss der VfL Gummersbach
einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen.


Am elften Spieltag der Handball Bundesliga
kassieren die Oberberger gegen die GWD Minden
eine bittere 24:29 (12:13) Pleite.

Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit verliert der VfL
in Durchgang zwei den Faden und kann
die neunte Niederlage der Saison nicht verhindern.


Während der VfL gegen die gute Mindener Abwehr
in Hälfte zwei kein Rezept fand,
konnten die Gummersbacher ihrerseits nach dem Seitenwechsel
nicht an die eigene starke Defensivleistung der ersten Halbzeit anknüpfen.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren.

Während Aleksandar Svitlica in der 4. Minute das 2:0
für die Heimmannschaft erzielen konnte,
scheiterte Florian von Gruchalla zu diesem Zeitpunkt bereits vom Siebenmeterpunkt
an einem von Beginn an gut aufgelegten GWD - Keeper Espen Christensen.

Eben dieser machte dem VfL - Angriff zu Beginn der Partie das Leben schwer.
Doch auch die Defensive der Gummersbacher
bremste die Angriffsbemühungen der Ostwestfalen gekonnt aus.

Den Abwehrreihen beider Mannschaften war es zu verdanken,
dass die Offensivabteilungen kaum zu guten Wurfgelegenheiten kamen.
Dabei gingen beide Teams so konzentriert vor,
dass sie in dieser Phase gänzlich ohne Zeitstrafen auskamen.

Nach dem ersten Ausgleich des VfL zum 5:5 in der 18. Minute durch Marvin Sommer,
der ein ums andere Mal den Ball die Passwege der Mindener zustellen
und so Tempogegenstöße einleiten konnte,
entwickelte sich eine ausgeglichene Partie.

Zunächst gewannen die Gummersbacher die Oberhand,
als sie die Fehler der Mindener im eigenen Umschaltspiel ausnutzen konnten.
Folgerichtig gelang ihnen in der 22. Minute
die erste Führung zum 7:6 durch Florian von Gruchalla.
Von den starken Abwehrriegen getragen
entfaltete sich eine temporeiche Schlussphase der ersten Halbzeit,
in der die beiden Mannschaften vorwiegend
über schnelle Spielzüge zum Torerfolg kamen.

Den Schlusspunkt des ersten Durchgangs
konnten schließlich die Mindener durch die 13:12-Führung (28. Minute) setzen.

Nach dem Seitenwechsel erwischte erneut die GWD den besseren Start.
Während sich die Gummersbacher schwer taten
Lücken in der Mindener Deckung zu finden,
scheiterten die Ostwestfalen in aussichtsreichen Positionen in dieser Phase
vor allem an VfL - Schlussmann Carsten Lichtlein.
Gleich drei Siebenmeter hintereinander
parierte der Gummersbacher Keeper von der 33. bis zur 37. Minute.
Lediglich beim Abpraller des dritten Versuchs der GWD
aus sieben Metern hatte Lichtlein das Nachsehen.

Dennoch schafften es die Gummersbacher nicht
daraus auch in ihrem Angriffsspiel Kapital zu schlagen.
Unsaubere Pässe und fehlende Spielkontrolle
mündeten in Ballverluste und Fehlwürfe.
Von dem offenen Spiel der ersten Halbzeit
blieb in der Folgezeit nicht mehr viel übrig.
Auf die nun fokussierter vorgetragenen Angriffe
der Mindener fand der VfL keine Antwort.


So gelang es ihnen den Gummersbachern Tor um Tor davon zuziehen.
Ein Unterarmwurf von Miljan Pusica in der 40. Minute brachte der Heimmannschaft
bereits einen deutlichen Vorsprung zum 17:13.
Der fehlende Druck der Gummersbacher resultierte zwischenzeitlich
sogar in einem Neun - Tore-Rückstand (24:15, 49. Minute).


Die GWD Minden spielte sich dagegen
von der heimischen Kulisse getragen in einen Torrausch.


Nutzte die Unsicherheiten des VfL eiskalt aus.

Lediglich in den letzten Minuten der Partie
konnten die Gummersbacher noch einmal Ruhe in ihr Angriffsspiel bringen.
Den Abstand zu den Mindenern verkürzen.
Die wenigen strukturierten Spielzüge
wie beim Pass von Eirik Köpp auf Alexander Becker,
der zum 25:17 (51. Minute) einnetzte,
konnten die Niederlage nicht mehr verhindern.


Mit einem kleinen 6:2-Lauf in den letzten sieben Minuten zum 29:24 Endstand
vermieden die Gummersbacher schlussendlich einen deutlicheren Misserfolg.

Während die GWD Minden den dritten Saisonsieg feiern konnte,
steht dieser für die Gummersbacher weiterhin aus.

Der VfL bleibt in seinen Leistungen schwankend.

Einer hoffnungsvollen ersten Halbzeit stand eine zweite Hälfte entgegen,
in der die Oberberger am Ende aber chancenlos
auf einen Punktgewinn blieben.

Die Fehler gilt es nun in den entscheidenden Spielen
gegen die Aufsteiger
Hüttenberg und Lübbecke
in den kommenden zwei Wochen abzustellen.

Der VfL Gummersbach wird gefordert sein
eine andere Präsenz an den Tag zu legen
und Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.
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1 Kommentar
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 04.11.2017 | 11:35  
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