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Zweierlei Maß?

Bäume werden willkürlich gefällt.



In der Lokalzeit (WDR) Köln,
Anfang der Woche, gab es einen Bericht über ein altes Rentner Ehepaar, das jeden Herbst erneut die Blätter des nachbarlichen Baums entsorgen muss, um nicht selbst in Gefahr zu geraten auf dem nassen Laub auszurutschen. Gerade alte Menschen sind stark gefährdet mit Knochenbrüchen im Krankenhaus zu enden. Deshalb hat der Nachbar auch zugestimmt, den Baum fällen zu lassen. Jedoch die Stadt Köln macht sich stark als Baumschützer und verweigert eine Fällgenehmigung für diesen einen Baum.
Soweit möchte man als umweltbewusster Bürger der Verwaltung folgen, wären da nicht Entscheidungen, die haarstreubend sind. Rund 300 Bäume sollen auf der Bonner Straße gefällt werden, damit eine Hochbahn den Individualverkehr dort übernehmen soll. Fragt sich, ob dieses Angebot auch angenommen wird... An einen anderen Stelle ist von Bürgern eine gesunde Baumreihe markiert, die wahrscheinlich ebenfalls der Motorsäge zum Opfer fallen soll. 
Wer versteht diese Politik noch? Wer wird gefragt? Wer kann das verstehen? Welche Maßstäbe werden für Entscheidungen der Verwaltung angelegt? Fragen, die die Politikverdrossenheit vieler Menschen erklären. Solange willkürliche Entscheidungen gefällt werden, die nicht zu beeinflussen sind, so lange mus sich niemand wundern, wenn sich das Stadtbild von der einst "grünen Stadt Köln" zu einer Betonwüste wandelt. 



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