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Präsident Mursi erklärt antisemitischen Äußerungen

Wegen des Aufruhrs hat Mohammed Mursi seinen Deutschlandbesuch verkürzt, die weite Reise nach Paris sogar ganz abgesagt. Vor dem Kanzleramt in Sicht und Hörweite des Präsidenten lassen Demonstranten laut und willensstark ihrer Wut freien Lauf, fordern ein Ende der Gewalt. Für die Kanzlerin ein diplomatischer Drahtseilakt, wurde doch gerade erst bekannt, dass Mursi Israelis als Blutsauger, Nachfahren von Affen und Schweinen bezeichnte. Mursi sei falsch zitiert worden, auf der Pressekonferenz erklärt er:
"Diese Äußerungen sind aus dem Zusammenhang gerissen worden, als Teil eines Ganzen und im Zusammenhang ist es nicht die gleiche Bedeutung.
Ich bin nicht gegen das Judentum als Religion und nicht gegen die Juden, die ihre Religion ausüben, es geht einzig und allein um die Praktiken und das Verhalten, die jeder Gläubige einer jeden Religion vollbringt, mit der Blut vergossen wird oder mit der unschuldige Zivilisten angegriffen werden: Solche Verhalten sind zu verurteilen. Weder das internationale Völkerrecht noch die internationalen Instutionen aktzeptieren solche Praktiken, wie sie von den Zionisten ausgeübt werden. Als Muslim bin ich meiner Religion über verpflichtet, an alle Propheten zu glauben, alle Religionen zu respektieren, die Glaubensfreiheit als Recht eines jeden Menschen zu respektieren.
Jeder glaubt und übt seine Religion so aus, wie er möchte, solange es im Rahmen der Gesetze bleibt in dem Land, in dem er lebt."

von Helene Reimer
aus http://www.european-news-agency.de/mixed_news/murs...
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.01.2013 | 10:01  
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Helene Reimer aus Köln | 31.01.2013 | 11:23  
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