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Köln: Bürgerverein kritisiert Ablehnung der "Seilbahn für Rodenkirchen".

Köln: Freie Wähler fordern Seilbahn für den ÖPNV nach Vorbild von Koblenz, Berlin und München.
Köln: Rodenkirchen |

(Köln/Rodenkirchen) Der Bürgerverein "Colonia Elf" im Kölner Süden hat unlängst die Ablehnung eines Prüfantrags in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen scharf kritisiert. Torsten Ilg (Freie Wähler) wollte darin einen Bürgerantrag vom Vorjahr aufgreifen, der die Verwaltung aufgefordert hätte eine "urbane Stadtseilbahn" zur Verstärkung des ÖPNV zwischen Porz und Rodenkirchen prüfen zu lassen. In einer Pressemitteilung erläutert der Bürgerverein seine Kritik:


"Die Prüfung eines kostengünstigen Vorschlags, die Nord-Süd-Verbindungen der rechtsrheinischen Stadt- und S-Bahn mit der linksrheinischen Rheinuferlinie mittels einer Hochleistungs­seilbahn nahe der Rodenkirchener Brücke, mit barrierefreien 35-Personen-Gondeln im 3-Minuten-Takt zu verbinden, wurde von der Bezirksvertre­tung Rodenkirchen im Dezember abgelehnt. So hat die Verkehrswende in Köln keine Chance!"

Bezirksvertreter Torsten Ilg unterstützt auf Nachfrage diese Kritik von "Colonia Elf" und wird das Thema trotz Ablehnung weiter verfolgen:

"Moderne Seilbahn-Lösungen werden in der ganzen Welt, demnächst in München und Berlin im Nahverkehr eingesetzt, und die Kölner Politik winkt ab. Eigentlich unfassbar. Maßnahmen gegen den Dauerstau sind in dieser Stadt einfach unerwünscht. Stattdessen werden U-Bahnen NICHT gebaut und Hauptverkehrsstraßen in Köln zurückgebaut und mit Radwegen - so breit wie LKW´s, separaten Bus-Spuren und großen Bahn-Trassen "bestückt", was oberirdisch am Ende noch mehr Staus produziert." 

Die Kölner Freien Wähler werden ihre Idee einer Seilbahn spätestens nach der Kommunalwahl 2020 erneut auf die Tagesordnung setzen lassen. 
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