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Ausnahmezustand in Ägypten dauert weiter an

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi. (Foto: dapd)
In Ägypten dauern die Unruhen an, auch nach der Verhängung des Ausnahmezustands und einer nächtlichen Ausgangssperre. Präsident Mursi will nun die Armee als Unterstützung für die Polizei einsetzen, gleichzeitig rief er die Opposition zu einem nationalen Dialog auf, doch die lehnte ab. Unter diesen Bedingungen sei ein Dialog sinnlos. Der Ausnahmezustand gilt für drei Städte am Suez Kanal Port Said , Imailia und Suez. Die Gewalt reißt nicht ab, in Kairo auch heute Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Das Stadtzentrum im Ausnahmezustand. Deswegen will Präsident Mursi offenbar härter durchgreifen, und den Einsatz der Armee erlauben, eine weitere Eskalationsstufe. Zuvor hatte Präsident muss sie den Ausnahmezustand für die Suez- Provinzen verhängt, dazu gehört auch die Stadt Port Said, in der hunderte Menschen heute auf die Straße gingen. „Ich rufe die Bürger heute zu einem Dialog auf, ich will mich mit der Opposition zusammensetzen, und die Grundlagen eines gemeinsamen Dialogs besprechen“ so Mohammad Mursi. Die Opposition lenkt hier nicht ein: „Mursi muss erst mal die politische Verantwortung übernehmen, für das Blutvergießen auf der Straße, sonst gibt es keine Verhandlungen.“ Außerdem fordert die Opposition eine Übergangsregierung, und die Änderung der neuen Verfassung. In Kairo wächst der Druck auf die regierenden Muslimbrüder, in diesen Minuten beginnt ein Protestzug zum Tachierplatz. Die Zeichen stehen auf Konfrontation.

von Helene Reimer
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