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Justin Bieber: Millionenklage wegen Verleumdung

Justin Bieber lässt die Vergewaltigungs-Anschuldigungen nicht auf sich sitzen (Foto: Soundercover / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0))

Nachdem zwei Frauen auf Twitter dem Sänger Justin Bieber sexuelle Belästigung und sogar Vergewaltigung vorwarfen, wehrt er sich nun mit einer Klage in Millionenhöhe.

Vergangene Woche kursierten auf Twitter zwei Tweets, die dem Sänger Justin Bieber sexuelle Belästigung vorwarfen, die 2014 und 2015 stattgefunden haben soll. Zwei Frauen namens Danielle und Kadi schilderten in den Posts ihre angeblichen Erlebnisse mit Justin Bieber und erzählten äußerst detailliert, wie es zur vermeintlichen sexuellen Belästigung und sogar zur Vergewaltigung gekommen sein soll. Die Tweets verschwanden nach kurzer Zeit wieder. Davor reagierte 26-jährige Popstar aber noch auf die Vorwürfe und schrieb selbst, dass er die Vorwürfe sehr ernst nehme, weil sexueller Missbrauch ein heikles und schwieriges Thema sei, vor allem für Geschädigte. Daneben gab er ein klares Statement ab: “Nichts an diesen Geschichten ist wahr.” Außerdem lieferte er dazu einige Beweise, die bezeugen sollen, dass er sich nicht an den besagten Orten aufgehalten hat, die in den Tweets von Danielle und Kadi erwähnt wurden.

Justin Bieber: Er wehrt sich gegen die Vorwürfe

Bereits letzte Woche drohte der “Intentions”-Sänger, dass er die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen und vor Gericht ziehen würde. Das setzte Justin Bieber jetzt auch in die Tat um: Er verklagte jede der beiden Frauen auf 10 Millionen US-Dollar wegen Verleumdung. Die Newsseite “TMZ” erhielt die gerichtlichen Dokumente, in denen stand, dass Justin “unbestreitbare und dokumentierte Beweise” hat und die Anschuldigungen deswegen “unverschämte und erfundene Lügen” sein müssen. Justin Bieber geht sogar davon aus, dass die beiden Social-Media-Profile auf eine Person zurückzuführen seien, da es sehr verdächtig ist, dass zwei Anschuldigungen zur selben Zeit auf Twitter veröffentlicht wurden. Wenn es sich bei den zwei Geschichten tatsächlich um dieselbe Person handelt, müsste sie die Gesamtklage von 20 Millionen US-Dollar tragen. Er geht davon aus, dass die Vorwürfe absichtlich und strategisch in Umlauf gebracht wurden, um seinen Ruf zu schädigen.

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