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Coronavirus: Große Sorge um Royal Family

Das Coronavirus macht vor niemandem halt. Auch die Royals sind betroffen. So geht es den europäischen Königshäusern momentan.

Britische Royals

Das britische Staatsoberhaupt, Queen Elizabeth II., ist durch das Coronavirus besonders gefährdet. Die Königin zählt mit ihren 93 Jahren zur Risikogruppe und muss zur Zeit besonders vorsichtig sein. Deswegen wurden in Großbritannien nun auch drastischere Maßnahmen zum Wohle der Queen ergriffen. Sie und ihr Mann, Prinz Philip sind am vergangenen Donnerstag ins Windsor Castle, ihrem Wochenendhaus außerhalb von London gezogen. Alle anstehenden Partys im Buckingham Palace, dem eigentlichen Wohnort der Königin, wurden abgesagt - darunter auch die bekannte Garten-Party, zu der jährlich tausende Gäste kommen und ein Staatsbesuch des japanischen Kaiserpaares.

Britische Royals: So schützt sich die Königsfamilie vor Covid-19

Doch nicht nur Elizabeth und Philip sind von den Maßnahmen betroffen. Auch Prinz Charles und Herzogin Camilla sind bereits über 70 und zählen somit ebenfalls zur Risikogruppe. Ihre anstehenden Reisen nach Bosnien, Zypern und Jordanien wurden abgesagt. Im Moment lebt das Paar in Schottland, im Schloss Balmoral. Die einzigen, die derzeit noch ganz normal weitermachen sind Prinz William und Herzogin Kate. Erst am 20. März besuchten die dreifachen Eltern eine Zentrale des nationalen Gesundheitsdienstes in London. Zwei ihrer Kinder, Prinz George und Prinzessin Charlotte, die bereits zur Schule gehen, werden mittlerweile daheim unterrichtet, um sich nicht mit dem Virus zu infizieren. Seit gestern sind im gesamten Vereinigten Königreich alle Schulen geschlossen. Bisher hat sich aus der britischen Königsfamilie noch niemand infiziert - besonders Prinz Philip, der als das schwächste Familienmitglied gilt, muss sich schützen.

Schwedische Royals

Auch der schwedische König, Carl Gustaf und seine Frau, Königin Silvia müssen sich wegen ihres Alters vor dem Coronavirus in Schutz nehmen. Da sich die Lage momentan jeden Tag verändert, bewertet das Königspaar ihre Veranstaltungen schrittweise neu. Prinzessin Victoria und Prinz Daniel haben bereits ins Homeoffice gewechselt und befinden sich im Schloss Haga. Um eine gegenseitige Ansteckung zu vermeiden, nehmen Victoria und ihr Vater, Carl Gustaf an unterschiedlichen Orten an gemeinsamen Meetings teil. Bereits Anfang März entschieden sich die schwedischen Royals dazu, eine besondere Feier - das sogenannte Repräsentantendinner abzusagen. Außerdem fiel die Feier anlässlich des Namenstages von Prinzessin Victoria am 12. März ins Wasser. Auch Prinzessin Sofia und ihr Mann, Prinz Carl Philip haben sich ins Homeoffice zurückgezogen. Auf Instagram gab das Paar, gemeinsam mit seinen drei Kindern Anleitungen zum richtigen Händewaschen.

Monegassische Royals

Fürst Albert II. von Monaco ist der erste Royal, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Palast bestätigte diese Nachricht am 19. März offiziell. Zwei Tage zuvor wurde eine Ausgangssperre für alle Monegassen festgelegt. Trotz Infektion geht es dem Fürst aber soweit gut. In einem Interview bestätigte der 62-Jährige: “Ich fühle mich in Ordnung. Ich habe grippeähnliche Symptome und leichtes Fieber, aber nicht so schlimm. Ich huste etwas". Bei wem sich der Fürst angesteckt haben könnte, ist unklar. Um nicht noch andere mit Covid-19 zu infizieren, lebt Fürst Albert im Moment getrennt von seiner Frau, Fürstin Charlène und den Kindern, Jacques und Gabriella, die derzeit im Landhaus in Roc Angel verweilen. Via Facetime bleibt er mit seiner Familie aber trotzdem in Kontakt.

Dänische Royals

Eigentlich hatten die dänischen Royals, Prinz Frederik, Prinzessin Mary und die vier Kinder, Prinz Christian, Prinzessin Isabella, Prinz Vincent und Prinzessin Josephine geplant, von Januar bis April in der Schweiz zu leben. Der Traum, gemeinsame Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu machen, ist jetzt aber leider frühzeitig geplatzt. Am 12. März wurde offiziell bekannt gegeben, dass sich die Königsfamilie aufgrund der rasanten Covid-19 Verbreitung dazu entschieden hat, frühzeitig nach Dänemark zurückzukehren. Die Royals wollen ihrem Volk in der schwierigen Phase zur Seite stehen. Die Kinder von Frederik und Mary werden vorerst zu Hause unterrichtet. In Dänemark sind bis Ende März alle Schulen geschlossen. Um Königin Margrethe vor dem Virus zu schützen, wurden alle privaten und beruflichen Angelegenheiten in der nahen Zukunft abgesagt. Darunter fällt leider auch der 80. Geburtstag der Königin.

Norwegische Royals

Auch die norwegische Königsfamilie hat aufgrund des Coronavirus einige Schutzmaßnahmen ergriffen. Die einzigen Termine, die weiterhin stattfinden sind wichtige Staatsratsitzungen und Termine mit der Staatsministerin und den Ministern. Alle anderen Aufgaben werden derzeit aus dem Homeoffice erledigt oder wurden abgesagt. Das, zu der Risikogruppe zählende, Königspaar, König Harald und Königin Sonja haben sich zum eigenen Schutz in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Im Moment geht es ihnen aber gut. In einer Ansprache an die norwegische Bevölkerung bat er alle, sich verantwortungsvoll zu verhalten, um die Krise schnellstmöglich überwinden zu können. Besonders besorgt waren die Norweger um Prinzessin Mette-Marit. Diese zählt aufgrund ihrer chronischen Lungenfibrose zu den am meisten gefährdeten Personen durch Covid-19. Auf Instagram gab die Prinzessin aber einige Einblicke in ihren momentanen Alltag und zeigte, dass sie wohlauf ist. Auch in Norwegen wurden für unbestimmte Zeit alle Bildungseinrichtungen geschlossen. Für Prinzessin Ingrid und Prinz Sverre Magnus bedeutet das erst einmal schulfrei.

Spanische Royals

Die spanischen Royals haben ebenfalls alle anstehenden Termine abgesagt. Am 12. März haben sich König Felipe und Königin Letizia, die zuvor unwissentlich mit einer Infizierten Kontakt hatten, auf das Coronavirus testen lassen. Da Spanien im moment viele schlimme Verluste aufgrund der Krise einbüßen musste, gilt mittlerweile, genau wie in Italien eine strikte Ausgangssperre für die Bevölkerung.

Niederländische Royals

Auch in den Niederlanden wurden alle offiziellen Termine der Royals bis Ende März abgesagt. Während sich König Willem-Alexander und seine Frau, Königin Maxima Mitte März noch in Indonesien für einen Staatsbesuch befanden, bereitete man zuhause schon einige Schutzmaßnahmen vor.

Luxemburgische Royals

Um sich vor Covid-19 zu schützen, haben sich auch der luxemburgische Großherzog, Henri und seine Frau, Großherzogin Maria Teresa zurückgezogen. In einer Rede, die der 63-Jährige an sein Volk richtete, mahnte er, die Lage ernst zu nehmen und sich an alle Schutzmaßnahmen zu halten. Trotz Rückzug möchten die Royals weiterhin für die Bevölkerung da sein und geht mit ihr gemeinsam durch die Corona-Krise.

Belgische Royals

Eigentlich würden sich die belgischen Royals, König Philippe und Königin Mathilde im Moment auf einem Staatsbesuch in Italien befinden. Dieser wurde aber zum Glück vorzeitig abgesagt, da Italien momentan das Epizentrum des Virus ist und sich von dem Rest der Welt komplett abgeschirmt hat. Da auch in Belgien alle Bildungseinrichtungen geschlossen wurden, werden die Kinder der Staatsoberhäupter, Prinz Gabriel, Prinz Emmanuel und Prinzessin Éleonore zu Hause unterrichtet. Obwohl die älteste Tochter, Prinzessin Elisabeth in Wales zur Schule geht, ist sie aufgrund der aktuellen Lage nach Hause gereist und unterstützt die Bevölkerung mit ihrer Familie.
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