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American Pie 4: Was haben Jim, Finch & Stifler bis zum Klassentreffen getrieben?

Vor nun 13 Jahren stand die Gang aus „American Pie“ zusammen vor der Kamera. Das Leben der Filmfiguren haben die Fans bis zur Hochzeit 2003 im Kino mitverfolgt – doch was haben die Schauspieler bis zum heutigen „Klassentreffen“ getan und erlebt?

Jason Biggs ist und bleibt bekannt als der legendäre Teenie Jim, der mit seiner „Kuchenszene“ die Erklärung für den Namen des ersten Teen-Komödienklassikers liefert. Bei diesem Image ist es auch geblieben. Zwischenzeitlich spielte Biggs hauptsächlich in ähnlich pubertär-anrüchigen Streifen mit. Ein Markenzeichen hat er sich dabei jedoch eingehandelt: als der Lebensgefährte älterer Frauen. Seine Filme wie „Blind Wedding – Hilfe, sie hat ja gesagt“ waren jedoch eher Flops. Möglicherweise kommt daher der Wunsch, mit einem literarischen Debüt seiner Karriere neuen Schwung und vielleicht auch Seriösität zu verleihen? Mit dem Gedicht „Scratch-and-Sniff“ beteiligte er sich an einem Sammelband verschiedener Autoren.

Alyson Hannigan macht Familien- und Comedykarriere
Jims Frau ist Alyson Hannigan als Michelle. Entgegen ihrer oft wilden Rollen nicht nur in „American Pie" führte sie in den letzten Jahren ein harmonisches Familienleben. Parallel zu ihrer Hochzeit in „American Pie 3 – jetzt wird geheiratet“ gab sie ihrem Freund und Schauspielerkollegen Alexis Denisof 2003 das Ja-Wort. Mit ihrem Mann stand sie schon gemeinsam vor der Kamera. Ihr gelang als Hexe Willow Rosenberg an der Seite von Dämonenjägerin Buffy der Durchbruch - Alexis war dort für mehrere Folgen als Wächter mit von der Partie. Bis zur Hochzeit waren sie schon vier Jahre lang zusammen – eine relativ lange Zeit, verglichen mit vielen anderen Hollywood-Stars.

Doch schließlich ist Alyson durch die Erfahrung ihrer schnell geschiedenen Eltern vorsichtig gewesen. Und scheint damit auch gut zu fahren: im Juni diesen Jahres erwarten Alyson und Alexis ihr zweites Kind, einem Geschwisterchen ihrer schon drei Jahre alten Tochter Satyana. Sie gilt unter ihren Kollegen als großartige Mutter, die mit ihrem Charme und ihrer Witzigkeit überzeugt. Mit Filmen hatte Hannigan trotz Rollen in anderen Komödien wie „Date Movie“ (2006) nie wieder so großen Erfolg wie mit American Pie. Jedoch wurden Fernsehrollen wie in der Sitcom „How I Met Your Mother“ zu ihrem Steckenpferd, wo sie als Lily sogar den Preis als beliebteste TV Comedy-Schauspielerin („People’s Choice Awards“) gewann.



Was haben Jims Dad, Finch und Kevin inzwischen gemacht?
Eugene Levy ist wahrscheinlich bei den meisten Zuschauern nur als Jims hilfloser aber liebevoller Vater bekannt. Er war als einziger Darsteller in allen American Pie-Teilen (auch den DVD-Exklusivfortsetzungen) präsent. Doch Filmfreaks werden ihn auch in anderen Hollywoodstreifen bemerkt haben, zum Beispiel in „Ein verrückter Tag in New York“ an der Seite der Olsen-Twins. Manchmal war er auch gar nicht zu sehen, wenn er nämlich seine Stimme verlieh, wie in „Nachts im Museum“ an Albert Einstein oder in „Ab durch die Hecke“.

Eddie Kaye Thomas, der den Draufgänger Finch verkörpert, konnte sich in den letzten Jahren nicht über zu wenig Beschäftigung beklagen. Er war in einigen Filmen zu sehen, die jedoch nur mäßig Erfolg und Bekanntheit erlangten. Zusätzlich übernahm er verschiedene Rollen in den Serien „CSI – den Tätern auf der Spur“ und „Twilight Zone“ und war auch auf der Bühne auf dem Broadway zu sehen. Außerdem war er von 2005 bis 2009 die Synchronstimme von Barry aus „American Dad“. Auch im Sport scheint er ein Talent zu sein, denn als Fußballspieler wurde ihm sogar angeboten, in der Profiliga der USA und Kanada zu spielen, was er jedoch zugunsten seiner Schauspielerkarriere ablehnte.

In den American Pie-Filmen trat Kevin alias Thomas Ian Nicolas im Vergleich zu den anderen schon fast als gesittet auf. Im richtigen Leben hat er dafür im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen eine abwechslungsreiche Karriere: Einerseits als Leader seiner Band T.I.N., die mittlerweile drei Alben herausbrachte. Andererseits einmal als Autor, Produzent und Hauptdarsteller eines eigenen Films „L.A. D.J“, ein Projekt, welches er mit seinem Bruder startete. Weltweit zu sehen war er 2005 in einem Auftritt in der Serie Grey’s Anatomy.

Ozzy fährt Achterbahn, Stifler lockt Zuschauer ins Komödien-Kino
Chris Klein, im Film als “Oz”, der sportlich-aufreisserische Lacrossespieler bekannt, hat in den letzten Jahren ebenso Höhen und Tiefen erlebt. Seine wichtigste Rolle war die im Kriegsfilm „Wir waren Helden“. Zwei Jahre lang war er mit Kate Middleton liiert und sogar verlobt, bis sie 2005 die Beziehung beendeten. Von 2005 bis 2010 hatte er mit Alkoholproblemen zu kämpfen und wurde mehr als einmal betrunken hinter dem Steuer erwischt. 2010 begab er sich jedoch in eine Therapie. Heute ist er wieder trocken und sieht den vierten Teil der American Pie Serie als erneuten Karriereangriff.

Sean William Scott, der in “American Pie” den Draufgänger und ewigen Junggesellen Stifler verkörpert, tauchte in den Zeiten zwischen den Filmen immer wieder in erfolgreichen Streifen wie dem Horrorfilm „Final Destination“ auf oder actionreich in „Bulletproof Monk“. Doch die lustigen Rollen hafteten ihm nach wie vor öfter an. In „Road Trip“, „Ey Mann, wo is’ mein Auto?“ oder „Ein Duke kommt selten allein“ und in der Science-Fiction-Komödie „Evolution“ blieb er auf der Leinwand präsent. Doch neben diesen Erfolgen kämpfte er erst im letzten Jahr mit gesundheitlichen und persönlichen Problemen, woraufhin er sich selbst in eine Entzugsklinik einwies. Zum Filmstart des „Klassentreffen“ hört man erfreulicheres: die Verlobung mit seiner Freundin Lindsay.

Am Set von „American Pie 4“ trafen die Schauspieler laut Jason Biggs nach einer kurzen Zeit des ungewohnten Fremdelns – viele hatten sich jahrelang nicht gesehen – in wieder lockerer und entspannter Atmosphäre wieder.
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