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Hochwasser NRW: Die Lage in Köln

In Köln ist die Lage ruhig. (Foto: Reinhold Kiss/pixelio.de)

Während in anderen Regionen Deutschlands das Hochwasser Dämme bricht, ist die Lage in NRW ziemlich entspannt. Dafür gibt es mehrere Gründe, zum Beispiel die gute Vorbereitung, das Wetter. Doch in den letzten zehn Jahren konnte das auch anders laufen - Hochwasser in NRW ließ den Pegel in Köln schon öfter in die Höhe schießen.

Wer an Hochwasser in NRW und ganz besonders an Hochwasser in Köln denkt, der hat ganz sicher nicht das Jahr 2013 im Kopf. Denn während der Pegelstand dieses Jahr nicht einmal acht Meter hoch war, stieg er in den letzten zehn Jahren schon zwei mal über diese Marke. Im Januar 2011 stieg der Pegel auf 8,91 m, da die Temperaturen stark angestiegen waren und zusätzlich zur dadurch entstandenen Schneeschmelze auch noch starker Regen fiel. Im Januar 2003 erreichte der Pegel sogar einen Stand von 9,71 m, nur um im September auf das historische Tief von 80 cm zu fallen. Allgemein wird Hochwasser in NRW meistens durch ein Zusammenspiel von Schneeschmelze und Niederschlägen und somit eher im Januar und Februar ausgelöst.

Wie ist die Lage im Moment?

Gerade gibt es in NRW kein besorgniserregendes Hochwasser. Am Kölner Pegelturm am Rheinufer wird ständig nachgemessen, wie hoch der Wasserstand ist. Laut Hochwasser-rlp.de ist der “normale” Pegelstand bei etwa 3,48 m anzusiedeln. Letzte Woche erreichte der Wasserstand etwa 7,70 m, wodurch die Schifffahrt zwar etwas eingeschränkt wurde, größere Probleme blieben aber aus. Inzwischen ist der Pegel auf etwa 5,50 m herabgesunken und sinkt auch weiterhin. Es wird erwartet, dass er noch weitere zehn Zentimeter sinkt. Bei Regenfällen in den nächsten Tagen könnte es passieren, dass der Pegelstand wieder leicht zunimmt. Ein gefährliches Hochwasser in NRW ist aber nicht zu erwarten.
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