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Kindheitslexikon: Malerei/Grafik/Basteleien

Als ich noch klein war, bin ich mal irgendwie in den Besitz dieser Schülerbastelarbeit gelangt, die keiner mehr haben wollte und die deshalb schon im Müll gelandet war. Ich habe darauf mit Fettkreiden ein paar innenarchitekturmäßige Akzente gesetzt.
 
Ein "Frühwerk" Christoph Altrogges
 
Ein weiteres "Frühwerk"
 
Stammt von irgendjemand aus unserer Familie, wer genau, war nicht zu ermitteln.

Malerei/Grafik

Meine künstlerischen Lieblingsepochen auf dem Gebiet der Malerei:
Die Gemälde Lucas Cranachs.
Jugendstil.
Sozialistischer Realismus.
Einzelne Vertreter der Pop-Art, zum Beispiel Keith Haring oder Roy Lichtenstein.
Irgendwie begründen kann ich diese Vorlieben nicht, ich glaube, das ist auch generell unmöglich. Wenn einen der Stil eines Malers oder eine Epoche spontan "anspringt" – dann geschieht das einfach!


Machen wir nun einen großen thematischen Sprung zu meinen eigenen Kinderzeichnungen.
Einige Erinnerungen zum Thema:

Irgendwann im Herbst 1980 saß ich mal in der Küche meiner Großmutter am Küchentisch, in der Nähe der Speisekammertür, und malte mit weißer Deckfarbe Schneemänner auf schwarzes Papier.

Irgendwann 1981 hatte ich mal ein Informationsheft aus dem DDR-Straßenverkehrsordnungs-Bereich als Malbuch bekommen, weil sich darin zahlreiche mit dünner Linie gezeichnete Schwarz-Weiß-Illustrationen von Straßenverkehrsszenen befanden. Auf dem Deckblatt befand sich eine diagonale Draufsicht auf eine Straßenkreuzung, weiß ich noch. Das Ausmalen hatte mir total viel Spaß gemacht, weil die Zeichnungen sehr sympathisch waren.

Ich erinnere mich an die Stempelkästen aus meiner Kindheit, mit denen ich sehr oft gestempelt und die Ergebnisse ausgemalt hatte. Es gab verschiedenste Themen: Kinderspielzeug, Märchenfiguren, Faschingskostüme, Tiere, …

Irgendwann im April, Mai, Juni 1982 kamen mal irgendwelche Leute in unsere Kindergartengruppe und schenkten uns lauter so Kleinigkeiten. Den Anlass habe ich vergessen. Unter anderem war eine besondere Sorte Holzbuntstifte dabei, die ich bis dahin noch nie gesehen hatte. Sie waren ocker gefärbt und an den Enden war ein kleines Stück in der Farbe gehalten, in der sie malten. Ich erinnerte mich, wie unsere Kindergärtnerin das kommentierte: "Da habt ihr auch gleich etwas für die Schule." Der Satz war bei mir hängengeblieben, da er mich sehr intensiv daran erinnerte, dass dieser neue Lebensabschnitt bald begann.

Als Kind hatte ich sehr viel mit diesen "Typofix"-Schablonenfolien aus dem "VEB Grafischer Spezialbetrieb Saalfeld" gemacht. Das waren Plastikfolien, an deren Unterseite sich verschiedene Bildmotive zum Übertragen auf Irgendetwas befanden. Man zog das Schutzpapier darunter ab und legte die Folie auf den Gegenstand, auf dem man das Motiv anbringen wollte. Dies geschah in der Regel durch Drüberrubbeln mit einem Kugelschreiber.
Diese Grafiken waren in der Regel schwarz mit Aussparungen, die weiße Flächen erzeugen sollten. Irgendwann Mitte der Achtziger tauchten dann auch Folien mit grünen und roten Motiven auf.
Ich übertrug die Bilder stets in ein dickes DIN-A5-Schreibheft, wo ich dann noch eine Szenerie drumherum malte.

Anfang November 1983 waren wir an einem Sonnabend Vormittag mal in Erfurt gewesen. Wir sahen uns irgendein Museum an. Danach waren wir noch Einkaufen. Ich bekam an diesem Tag eine Schachtel mit Kinderschablonen. Ich weiß noch, auf dem Deckel war der stilisierte Oberkörper eines kleinen Mädchens mit Pferdeschwänzen abgebildet, welches sich mit den Schablonen beschäftigte. Es handelte sich dabei um den "Zeichenkasten 1007" der Firma markant aus Singwitz.
Auch ich habe sehr, sehr gern damit gezeichnet.

Am ersten Sonnabend in den Winterferien 1984 waren Mutter und ich am Vormittag zum Taubenmarkt in Buttstädt.
Wir kauften dort in einem Schreibwarengeschäft unter anderem ein unliniertes Heft für mich. Und ich weiß noch, am Nachmittag saß ich dann oben am Wohnzimmertisch meiner Großmutter, mit dem Rücken zur Südwand, und zeichnete aus einem Geschichtsbuch mit Bleistift ein altgriechisches Kriegsschiff in das neue Heft ab.

Als ich acht Jahre alt war, hatte Mutter etliche westliche Werbefiguren von den Verpackungen aus den Westpaketen für mich als Ausmalvorlagen abgezeichnet. Walt-Disney-Figuren von den Kaugummi-Papieren, der HARIBO-Bär. In der Schule borgten sich dann die Anderen aus meiner Klasse die Bilder aus und pauschten sie mit dem Filzstift am Fenster durch.

Ebenfalls zum Thema Zeichenvorlagen passend: Als Kind zeichnete mir Mutter in einfachen, dicken Schreib- oder Rechenheften im Format DIN-A-4 manchmal mit Kugelschreiber Bilder vor, ich malte sie dann mit den dicken "Stepke"-Filzstiften aus und zeichnete noch ein paar Details dazu, die mir so einfielen. Damals, Mitte der Achtziger, kam auch in der DDR ganz sporadisch etwas auf, was man heute in Schreibwarengeschäften laufend sieht, nämlich dass das Deckblatt eines solchen Heftes irgendeine Fotografie als Schmuck hatte. Besonders gut gefiel mir ein Heft, bei dem über die ganze Seite die Farbfotografie eines Dressurreiters mit Bärenfellmütze veröffentlicht war.


"Galerie der Freundschaft": Jedes Jahr wurden die besten Schülerzeichnungen aus allen Schulen des Kreisgebietes in die Kreisstadt geliefert. Dort fand besagte Galerie statt. Als sie vorbei war, wurden wiederum die besten Arbeiten ausgelesen, welche in die Bezirksstadt geschickt wurden. Die Sieger aus den Bezirksausscheiden kamen nach Berlin.


Wir gehen über zum Bereich der Gebrauchsgrafik. Nachfolgend einige Werbefiguren und -symbole, die meine Kindheit prägten:

Als Erstes wäre da natürlich die legendäre Fewa-Johanna zu erwähnen, die Pate stand für das Feinwaschmittel (Daher auch die Abkürzung.) Fewa.
Es gibt auch ein paar total coole Werbespots mit der Johanna aus den Jahren 1939 und 1941, geschaffen von Karl Hoeffkes, welche in den Kinos vor dem Hauptfilm gezeigt wurden.

Geliebt habe ich auch ihre Namensschwester "Fit-Johanna", eine stilisierte Zeichentrickfigur mit einem weißen Tropfen als Kopf, das Markenzeichen des Spülmittels "Fit".

Ein Klassiker bis heute ist das Leipziger Messemännchen, das Maskottchen der Leipziger Messe zu DDR-Zeiten.
Geschaffen von Gerhard Behrendt, einem absoluten Könner seines Fachs, der auch für das weltweit in der Fernsehlandschaft erfolgreich vermarktete Sandmännchen verantwortlich zeichnete.
Seine Premiere hatte das Messemännchen zur Leipziger Herbstmesse 1964. Über 30 Jahre, bis zum Umzug in die neue, größere Messe am Stadtrand, warb es für den traditionsreichen Messestandort.
Die Figur stellt einen Handelsreisenden mit einem übergroßen Kopf in Gestalt eines Globus dar. Die Farben blau und gelb stehen dabei für die Stadt Leipzig. Der Kopf symbolisiert den weltweiten Handel. In der linken Hand trägt das Männchen einen Koffer mit einem kleinen bedruckten Etikett und der Aufschrift "Leipziger Messe" als symbolisches Reiseziel. Es trägt einen blauen Hut und einen blauen Anzug. Im rechten Mundwinkel steckt eine meist weiße Pfeife.

Zu meinen Erinnerungen gehört auch das Logo der Gartenbauausstellung IGA in Erfurt, diese stilisierte Blume, die von einer Hand gehalten wird.
Neben dem Logo gab es noch ein Maskottchen, eine stilisierte Gärtnerfigur mit Arbeitsschürze und mit Namen Florinchen, von der Machart her ähnlich wie das Leipziger Messemännchen.

Gut gefallen wegen seiner grafischen Schlichtheit hat mir auch das Logo der Konsumgenossenschaft. Es stellte einen stark abstrahierten, rauchenden Industrieschornstein dar, an welchen sich eine gleich große Sichel lehnte, was den Zusammenschluss von Arbeitern und Bauern symbolisieren sollte. Gleichzeitig waren die beiden Objekte so gestaltet, dass man das ganze Logo als ein K und die Sichel als ein G lesen konnte.

Ich erinnere mich an dieses DDR-Butterbrotpapier, das mit der lila Strichzeichnung auf der Verpackung von der Mutter, die ihrem Schulkind ein eingewickeltes Pausenbrot übergibt.

Gideon

Als ich Kind war, zeichnete ich mit dem Kugelschreiber ganz einfache Kritzelcomics. Es waren Fantasy-Geschichten ungefähr im Stile von "Conan, der Barbar" (Den ich damals allerdings noch nicht kannte. Was in Wahrheit der ausschlaggebende Impuls zur Erschaffung dieses Gideon war, kann ich heute nicht mehr sagen. Wahrscheinlich ein sehr unspektakuläres Konglomerat aus einer Vielzahl von Einflüssen, kein prägendes Schlüsselerlebnis.).

Ihre Hauptgestalt hieß Gideon Alexa. Dabei handelte es sich um eine Verballhornung meiner zwei ersten Vornamen Christoph und Alexander. König über ein mythologisches Königreich namens Bursoleukos, dessen technische und gesellschaftliche Entwicklung ungefähr dem Jahr 1500 in Europa entsprach.

Was sein Alter betrifft, so hatte ich mir zunächst keine Gedanken gemacht. Aus heutiger Sicht würde ich ihn auf ungefähr 25 schätzen, als die ersten Geschichten um ihn entstanden. Woran man jedoch keine irdischen Maßstäbe anlegen darf. So hatte er bereits 12 Söhne! Was zweifelsohne auf eine sehr ungewöhnliche Form der Niederkunft bursoleukischer Frauen schließen lässt.
Später legte ich dann den Zeitpunkt seiner Geburt auf das Jahr 1944 irdischer Zeitrechnung fest.

Seine Aufmachung veränderte sich im Laufe der Zeit. Anfangs trug er ein Képi wie die französische Gendarmerie, allerdings blutrot, einen schwarzen Umhang, eine blaue Mao-Jacke und eine blaue Hose. Später erschienen all diese Teile dann einheitlich in Grasgrün. Seine Montur war ein wenig beeinflusst von historischen Darstellungen des slowakischen Militärs und Politikers Milan Štefánik.
Was generell sein Äußeres, also Körperbau, Gesichtszüge, anbelangt, hatte ich in meiner Phantasie ein ziemlich genaues Bild von ihm. Dieses erkannte ich ungefähr 20 Jahre später nahezu vollständig in dem amerikanischen Schauspieler Tobey Maguire wieder. Ungefähr so wie ihn kann man sich Gideon vorstellen. Zu etwa 90 Prozent besteht Übereinstimmung.

Gideon ist ein exzellenter Reiter und Bogenschütze – Fähigkeiten, von denen er in kriegerischen Auseinandersetzungen oft Gebrauch machen musste. Zu seinen Leidenschaften gehört es, geheimnisvolle Verließe zu erkunden.

Ab und zu war ihm ein Terraner aus dem 18. Jahrhundert zur Seite gestellt, ein Dreispitz tragender Engländer namens Francis.

Sein Hauptfeind waren die Kursisten, eine Rebellenarmee benannt nach ihrem Anführer Kurses. Diese hatte weite Teile des Königreiches in einen permanenten Bürgerkrieg verwickelt. Sie war auch verantwortlich für den Mord an seinen Königspaar-Eltern Peter und Vera, sodass er bereits mit 18 Jahren die alleinige Regierungsverantwortung übernehmen musste.
Ein zweiter mächtiger Gegner war Bukres Lekanda. Diabolisch-charismatischer Diktator, welcher in einem Paralleluniversum herrschte. Seinem Volk gegenüber gab er sich als Magier aus. In Wahrheit basierte seine Machte jedoch darauf, dass er sehr fortschrittliche Technologien nutzte.
Zu seinen Schurkentaten gehörte unter anderem, dass er Bewohner des Planeten Erde in seine Welt entführte, um an ihnen bizarre Experimente durchzuführen. Die Entführungen geschahen durch Teleportationsgeräte, die in gewöhnlichen Straßenlaternen auf der Erde versteckt waren!
Gideon hatte eines Tages entdeckt, dass er durch bloße Konzentration auf den Kegel einer Kerzenflamme sich in das Reich Lekandas hinein teleportieren konnte. Und diese Macht fürchtete Lekanda als eine potenzielle Bedrohung für sein Reich.

Ab und zu tauchte in der Handlung ein Doppelgänger Gideons auf, welcher sich "Gidonius Alexa" nannte und aus dem Hintergrund Intrigen spann. Seine wahre Identität blieb jedoch ungeklärt.

Ich entwickelte sogar ein Wappen für Gideons Reich, den "Nadelstern". Er geht relativ einfach. Für die Grundform werden ein gleichgroßes X und ein Pluszeichen auf den Schnittpunkten aufeinander gelegt. Dann kommen an sämtliche der Strecken ganz kleine Querstriche, die Nadeln. Zum Schluss werden die einzelnen Striche noch grün angemalt.

Zu den sozialen Umgangsformen im Reich wäre zu sagen, dass wie in prähistorischen Gesellschaften jeder jeden duzte bis hinauf zum König, es sehr wohl aber Ehrentitel gibt, bei denen die Anrede erfolgt. So wurde Gideon von seinen Untertanen mit "Hoheit – du" angesprochen.

Gideon ist zumindest in Teilen ein Macho. So sagt er offen, dass er überhaupt nichts davon hält, wenn Frauen Raumschiffe steuern. Unter anderem formulierte er mal: "Eine Frau an einer Raumschiffkonsole ist gefährlicher als jedes schwarze Loch im Universum!"
Was Gideon meiner Einschätzung nach ebenfalls ausmacht: Trotz seiner königlichen Herkunft ist er eigentlich ein Underdog …

Detail am Rande: Als ich um das Jahr 2010 herum einmal aus Spaß den Namen googelte, fand ich heraus, dass bei Facebook eine junge Frau mit Namen Alexa Gideon registriert war!

Basteleien

Ein Zeit lang war es mal eine beliebte Freizeitbeschäftigung, Raumschmuck aus Haferstängeln herzustellen. Dazu nahm man das dünne, farbige Metallpapier, in welches Pralinen eingewickelt waren, und umhüllte damit die Haferspelzen. Machte optisch was her.

Kurz vor Weihnachten 1982 bastelte ich allein meinen ersten Bastelbogen, ein Würfelspiel zur Verkehrserziehung.

In den Sommerferien 1984 verbrachte ich meine Zeit mit einem Bastelbogen mit dem Dresdner Zwinger als Motiv. Er war als Schlossinnenhof gestaltet, sodass man vor der Kulisse etliche historische Persönlichkeiten aus der Geschichte Sachsens aufkleben konnte.

In der Hortbetreuung im Herbst 1984 bastelten wir mal aus Kastanien und Bucheckern so lustige Tiere.

Es gab zu DDR-Zeiten mal einen sehr schönen Bastelbogen, bei dem man aus Karton lauter traditionelle erzgebirgische Adventsfiguren herstellen konnte. In der Adventszeit 1984 bastelte ich die alle und wir stellten sie mit auf.

Im März 1985 schnitt und klebte ich den sehr schönen Bastelbogen mit dem Namen "Wundervogel".

Ich kann mich noch erinnern, es war im Juni 1985, ein schon recht warmer Sommertag, die Sommerferien nicht mehr weit, als ich mit Mutter nach Schulschluss den Paradiesweg entlang ging. Ich glaube, sie wollte irgendwelche Feldrainpflanzen zum Malen pflücken.
Ich erntete derweil verschiedene Getreidehalme, mit denen ich mir zuhause dann Schautafeln bastelte. Aus irgendwelchen Gründen war das Thema zu dem Zeitpunkt für mich gerade von besonderem Interesse.

"Basteltüte": Ein Bastelbogen, mit dem ich mich als Kind oft und gern beschäftigt habe, war die so genannte "Basteltüte". Dabei handelte es sich um einen Bastelbogen, dessen Inhalt in einer Papiertüte im Format A5 verpackt war. Thema war dabei stets eines von Grimms Märchen. Es entstand jeweils eine kleine Theaterkulisse mit den Figuren aus dem jeweiligen Märchen.

Im Herbst 1987 beschäftigte ich mich mit einem sehr schönen Bastelbogen, bei dem ein Modell des Berliner Nikolaiviertels entstand, welches kurze Zeit zuvor tip-top im historischen Zustand rekultiviert worden war.
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10 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 21.05.2017 | 14:44  
4.061
Christoph Altrogge aus Kölleda | 21.05.2017 | 18:55  
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Conny Brummack aus Naumburg (Saale) | 23.05.2017 | 10:16  
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Conny Brummack aus Naumburg (Saale) | 23.05.2017 | 10:21  
29.395
Eugen Hermes aus Bochum | 23.05.2017 | 10:51  
4.061
Christoph Altrogge aus Kölleda | 23.05.2017 | 20:34  
4.061
Christoph Altrogge aus Kölleda | 25.07.2017 | 23:38  
4.061
Christoph Altrogge aus Kölleda | 27.09.2017 | 20:26  
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Conny Brummack aus Naumburg (Saale) | 28.09.2017 | 08:26  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 29.09.2017 | 23:29  
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