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OSB Wunstorf bei "Rhein in Flammen"

In Bernkastel-Cues:Auf so wenig Platz kann man ein Haus bauen
 
Was machen wir als nächstes?
Koblenz: Deutsches Eck |

Diese Fahrt bleibt unvergeßlich

Zweimal im Jahr steht eine Mehrtagesfahrt auf dem Programm der OSB. Die erste Fahrt in diesem Jahr führte an Mosel und Rhein. Früh morgens um 6.30 Uhr starteten 18 Mitglieder in Wunstorf zu einer Fahrt, die traumhaft schön und unvergeßlich bleiben wird. Nachdem der Fahrer „Ecki“ Simon die anderen Mitreisenden einge-sammelt hatte, ging es auf der Autobahn Richtung Köln.
Vor Ahrweiler wurde die Autobahn verlassen zu einer Fahrt durch die Eifel. Hinter dem Ort Adenau war der Nürburgring, aber da wollte „Ecki“ dann doch nicht drauf. So ging es weiter über die Vulkan-Eifel zum ersten Ziel, der Mosel-Stadt Cochem. Ein langer Halt gab allen die Möglichkeit zur Besichtigung, und der alles dominierende Wein-Anbau beeindruckte schon hier.
Die Steigerung war dann die Weiterfahrt zum Hotel in Lösnich. Im Tal der Mosel lang, gab es links und rechts der Straße nur eines: Weinberge. Und diese in einer Hanglage bis fast 100 %. Viele Geschichten über die Orte und den Weinanbau gab „Ecki“ zum Besten, obwohl die Zeit auch so schon nicht langweilig wurde.
Im Hotel direkt rechts neben der Mosel schaute man auf der gegenüberliegenden Uferseite auch nur auf Weinberge, und bewunderte einen Weinbauern, der in der Steil-Lage seine Rebstöcke von Hand bearbeitet.
Nach dem guten Frühstück am nächsten Tag war Bernkastel-Kues das erste Ziel. Auch hier war Weinanbau nahezu das einzige Gewerbe, aber beeindruckender waren die schönen alten Fachwerkhäuser. Auf zum Teil allerkleinster Grundfläche wurden sie in den nächsten Etagen immer breiter.
Ein Besonderheit gab es noch: An vielen Häusern hingen Schilder mit Sprüchen, und der Beste nach Meinung aller war das bekannte Gebet des Pfarrers von St. Lamberti in Münster von1883.
Zum Mittag-Essen ging es zurück ins Hotel. Gut gestärkt stand dann die Fahrt zum eigentlichen Höhepunkt der Reise an. Entlang der Mosel fuhr der Bus nach Koblenz. Eine lange Straße am Rhein hatte das Ordnungsamt dort nur für Busse reserviert. Da „Ecki“ aber früh genug da war, brauchten alle nur einen kurzen Weg bis zum Schiffs-Anleger gehen. Dort wurde eine kurze Pause gemacht, und dann bestiegen alle das Motorschiff „Stadt Bonn“. Dort warteten reservierte Plätze im Oberdeck und im Laufe des Abends auch ein Abend-Essen.
Aber erst einmal ging es auf Bergfahrt Richtung Boppard. Dort sollte das Spektakel beginnen, und über 80 andere Schiffe vom kleinsten Ausflugs-Dampfer bis zum größten Hotel-Schiff hatten das gleiche Ziel. Unterwegs gab der Kapitän Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten links und rechts des Rheins, und auch so manche Flasche Wein wurde auch schon geöffnet.
Am Wendpunkt angekommen, bekam jedes Schiff seine Start-Position. Die „Stadt Bonn“ lag neben der „Goethe“, dem einzigsten Rad-Dampfer im Konvoi und damit dem Flaggschiff.
Eine rote Leuchtkugel der Wasserschutzpolizei gab bei Einbruch der Dämmerung das Startsignal. Der Konvoi setzte sich gemächlich in Bewegung.
Alle Orte am Ufer waren mit in dichter Folge stehenden bengalischen Feuern rot beleuchtet, schon allein das war ein schöner Anblick. Aber dann begann in Spay das erste Höhenfeuerwerk, und bis Koblenz kamen noch sieben weitere großartige Vorstellungen. Und den Höhepunkt jedes Feuerwerkes gab es jedes Mal bei der Vorbeifahrt der „Goethe“, und da die „Stadt Bonn“ immer auf gleicher Höhe fuhr, auch für deren Gäste.
In Koblenz angekommen, war es erst einmal dunkel. Die Festung Ehrenbreitstein am Deutschen Eck war nur durch viele bengalische Lichter in ein magisches Rot getaucht. Die festlich beleuchteten Schiffe sammelten sich unterhalb der Festung. Um 23 Uhr wurde auch die Schiffsbeleuchtung ausgestellt, und alle Schiffe stellten dann den Sender ein, der die Musik zu „Rhein in Flammen“ übertrug.
Und dann ging es los!
30 Minuten Höhen-Feuerwerk der Superlative von der Festung, dazu die Musik aus allen Schiffs-Lautsprechern waren ein Ereignis, das unvergeßlich bleibt. Es ist unmöglich, diesen Eindruck auch nur annähernd zu beschreiben, man muss ihn erleben!
Am Ende bedankten sich alle Schiffe nacheinander mit dem Tuten des Schiffs-Hornes, und auch hier war die „Goethe“ mit ihrem dampfbetriebenen Horn am ein-drucksvollsten.
Kurz vor Mitternacht fuhr „Ecki“ dann alle zurück ins Hotel, und jetzt merkten alle die Anspannung doch ein wenig.
Am nächsten Morgen wurde später gefrühstückt. Nach dem Einladen der Koffer war noch etwas Zeit, da auch ein Busfahrer Pausen einhalten muss.
Diese Zeit war allerdings sehr willkommen.
Auf der Terrasse des Hotels mit Blick auf Weinberge und Mosel wurde bei schönsten Wetter Frühschoppen gehalten, und natürlich mit leckeren Wein von der anderen Mosel-Seite.
Aber dann ging es doch nach Hause.
Ein wunderschöner und unvergeßlicher Ausflug war zu Ende.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 22.08.2013
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