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20. Kissinger Starkbierfest - "Prost Gemeinde!"

(c) FS eventfoto - 20. Kissinger Starkbierfest. Günther Herrmann nimmt bei als Mönch Marnabas bei seinem "Derblecken" kein Blatt vor den Mund
 
(c) FS eventfoto - 20. Kissinger Starkbierfest 2017 - Vereinsvorsitzender Ronald Kraus (links) und zweiter Vorsitzender Reinhard Mayr begrüssen die Gäste
Kissing: Paartalhalle Kissing |

Es ist ein fester Brauch im Kissinger Gemeinwesen, das alljährliche Starkbierfest des Historischen Fördervereins Bayerischer Hiasl. Verbunden mit der von den Besuchern gespannt erwarteten „Derbleckerei“ durch den Fastenprediger Mönch Barnabas (Günther Herrmann) ging es wieder hinein in die 20jährige starkbiersüffige Fastenzeit.

In der gut besuchten Veranstaltung im Erlebachsaal der Kissinger Paartalhalle konnte Vereinsvorsitzender Ronald Kraus neben Gästen aus Politik, Wirtschaft und Handel Kissings Bürgermeister Manfred Wolf und dessen Gattin, den Aichach Friedberger Landrat Dr. Klaus Metzger mit Gattin Birgit, die Mdl Dr. Simone Strohmayr, den SPD-Vorsitzenden des Unterbezirks Aichach-Friedberg, Bernd Bante mit Gattin und den Kühbacher Brauerei-Chef Umberto Freiherr von Beck-Peccoz begrüßen. Katrin und Werner Freund begleiteten den Abend mit ihren kunstvoll gefertigten Marionetten, dem Hiasl und „dem Bua“.

Nach dem traditionellen Bieranstich durch Kissings Bürgermeister Manfred Wolf, welcher wieder mit gezielten Hammerschlägen auf den Zapfhahn das Fass mit dem süffigen Peccator- Doppelbock von der Brauerei Kühbach in die Krüge fließen liess, startete das Hauptprogramm mit dem Auftritt vom „Krampfadergeschwader“ Christa Thiele und Barbara Kurz. Dass man in einer Landkreis-Metropole wie Kissing für Großeinkäufe immer noch nach Königsbrunn oder Lechhausen pilgern muss, war für die zwei Lokalkrtikerinnen schon ein wichtiger Grund zur Persiflage.

In seiner Rolle als Mönch Barnabas hielt Günther Herrmann wieder zahlreichen Kissingern, Regionalpolitikern und Landtagsabgeordneten den unverblümten Spiegel der Erkenntnis vor die Augen – zur Erheiterung aller anwesenden Besucher. Mit seiner Begrüßung in arabischer Sprache apellierte Barnabas an die Kissinger, das Entgegekommen an die Syrischen Mitbürgerinn und Mitbürger. Kissings Pfarrer Alfredo Quintero musste sich in Abwesenheit die Ermahnung gefallen lassen „dass es in Kissing keinen wichtigeren Termin als das Starkbierfest“ gäbe. Kissings innovativem Bürgermeister Manfred Wolf fehle in der Kissinger „Gemeinde-App“ noch ein Link zu einer Kissinger Ampel-App. Weil in Mainz jetzt die Mainzelmännchen auf ihre Ampeln, und in Augsburg bald das Kasperle für ihre Fußgänger leuchtet wird, sollten in Kissing die neue Fußgängerampeln an der Kreuzung Meringer Straße/Bahnhofstraßemit dem Bayerischen Hiasl beleuchtet sein. Barnabas plädierte dafür, das jeder Kissinger einen Crashkurs für alle Gemeinde-Apps auf einem von der Gemeinde geschenkten Mobiltelefon bekommen sollte. Ein großer Respekt gilt hier der Schreiberin der Fastenpredigt, Barbara Kurz. Ihr gekonnter Weitblick, mit dem sie das jährliche Geschehen ins humorvoll-satirische Mäntelchen packt, ist beachtenswert.

Untermalt von zünftiger Musik mit der Blasmusik von den Högl Buam aus Hörmannsberg war das Kissinger Starkbierfest erneut ein gelungener Abend. Vom Publikum gab es großen Applaus und die Freude auf das 21. Kissinger Starkbierfest 2018.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 06.05.2017
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