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Müller: Güllebonus darf nicht gestrichen werden

Pressemitteilung vom 19.03.2013

FREIE WÄHLER setzen sich in Dringlichkeitsantrag für Biogasanlagenbetreiber ein

Kempten | München (cf) 19.03.2013.
Die FREIEN WÄHLER machen sich in der morgigen Plenarsitzung des Bayerischen Landtags mit einem Dringlichkeitsantrag für die Interessen von Biogasanlagenbetreiber im Freistaat stark. Ulrike Müller, MdL und agrarpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Wir fordern die Staatsregierung darin auf, sich bei der Bundesregierung für eine Beibehaltung des sogenannten Güllebonus, wie im Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2009 festgelegt, einzusetzen.“

Der im EEG 2009 gewährte Güllebonus habe dazu geführt, dass zahlreiche Biogasproduzenten ihre Anlagen unter hohem Kostenaufwand umgestellt hätten – darunter viele bäuerliche Familienbetriebe. „Würde der Gesetzgeber dies einfach zurücknehmen, wäre allein in Bayern die Wirtschaftlichkeit von rund 1.000 Biogasanlagen gefährdet“, warnt Müller. Mit dem Güllebonus werde das Ziel verfolgt, den Maisanteil bei Biogasanlagen erheblich zu reduzieren, so dass die Flächenkonkurrenz und der Druck auf die Pachtpreise nicht weiter verschärft würden, dies müsse auch so bleiben.

„Dezentrale Biogasanlagen arbeiten zudem in der Kraft-Wärme-Koppelung und haben dadurch den zusätzlichen Nutzen der Wärme. Schon deshalb darf der Güllebonus kein Opfer kurzsichtiger Wahlkampfmanöver von Bundesumweltminister Altmaier werden“, ergänzt Thorsten Glauber, MdL und energiepolitischer Fraktionssprecher. Biogasanlagen seien auch bei der Einbindung von Bürgern und Kommunen in die Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien ein wichtiger Baustein und müssten weiterhin entsprechend gefördert werden, so Glauber.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.03.2013 | 17:47  
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