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Müller: G8 trotz Reformen ein Rohrkrepierer

Ulrike Müller, Abgeordnete für das Allgäu und Schwaben der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion

FREIE WÄHLER fordern Wahlmöglichkeit zwischen G8 und zeitgemäßem G9

Müller: G8 trotz Reformen ein Rohrkrepierer

Missen | München (cf). Mit einem Dringlichkeitsantrag greift die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im morgigen Plenum die nach wie vor andauernde Unzufriedenheit von Eltern und Schülern mit dem achtstufigen Gymnasium G8 auf. Darin wird die Staatsregierung aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, das an bayerischen Gymnasien eine Wahlmöglichkeit zwischen dem bisherigen G8 und einem daraus zu entwickelnden neuen G9 bietet.

„Trotz zahlreicher Reformierungsversuche ist das G8 ein Rohrkrepierer und dient von seiner Konzeption her nicht dazu, die Schüler umfassend studierfähig zu machen. Nach wie vor führen die zeitliche Reduzierung und die starke Komprimierung der Lerninhalte zu einem enormen Leistungsdruck, dem einige Schüler nicht gewachsen sind. Ihnen würde die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und einem neuen G9 die Lust am Lernen zurückgeben und dafür sorgen, dass wieder nachhaltig Unterrichtsinhalte vermittelt werden können.“ So erläutert Ulrike Müller, MdL Allgäu Schwaben, den Vorstoß.

Auf einer Mitgliederversammlung am kommenden Samstag in Geiselwind wird sich auch der Landesverband der FREIEN WÄHLER mit der Frage befassen und darüber diskutieren, gegebenenfalls ein Volksbegehren dazu zu initiieren.
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 12.04.2013 | 13:42  
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