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Müller: Die FREIEN WÄHLER fordern ein eigenes Energieministerium

Von links: Hans Berger, Jürgen Wechsler, MdL Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, MdL Ulrike Müller, Jürgen Wagner, Jürgen Bänsch, Dr. Andrea Fehrmann und Hagen Reimer.

FREIE WÄHLER im Gespräch mit der IG Metall

Müller: Die FREIEN WÄHLER fordern ein eigenes Energieministerium

München | Missen (cf) 30.04.2013.
Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion setzt sich für den Erhalt und die Stärkung des Industriestandorts Bayern ein – das hat Ulrike Müller, Landtagsabgeordnete in Allgäu-Schwaben, in einem Fachgespräch mit Vertretern der Gewerkschaft IG Metall Bayern im Landtag erneut deutlich gemacht. Schwerpunkte des Treffens, an dem auch die Abgeordneten Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer und Dr. Leopold Herz teilnahmen, waren die Industriepolitik, sozialpolitische Themen und Energiepolitik. In die Energiewende setzt die Industrie viel Hoffnung. Die Gewerkschaftsvertreter betonten jedoch auch, dass Energie ein unverzichtbarer Produktionsfaktor ist und jederzeit zur Verfügung stehen muss. Müller forderte in diesem Zusammenhang ein eigenes Energieministerium, damit die Energiewende sinnvoll und effektiv bewältigt werden kann – ein Ansinnen, zu dem sich die Vertreter der IG Metall zustimmend äußerten. Für eine Stärkung der Elektromobilität setzte sich Müller, Mitglied im parlamentarischen Beirat des Bundesverbandes eMobilität, besonders ein.

Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, betonte, dass die gesundheitlichen Belastungen am Arbeitsplatz bekämpft werden müssen. Davon sind auch die FREIEN WÄHLER überzeugt und bieten ihre Unterstützung an. Eine besondere Verantwortung dafür tragen die Arbeitgeber und auch die Politik. Psychische Erkrankungen nehmen deutlich zu, deshalb müssen Arbeitnehmer vor diesen Belastungen vermehrt geschützt werden. Für eine altersgerechte Anpassung von Arbeitsplätzen, damit auch ältere Arbeitnehmer ihr Potential einbringen können, sprach sich Herz aus. Die anwesenden Abgeordneten der FREIEN WÄHLER und die Gewerkschaftsvertreter stellten Berührungspunkte bei den Themen Leiharbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, Rente und Betriebsrente sowie angemessener Entlohnung aller Arbeitnehmer fest. Beide Seiten vereinbarten, die Gespräche fortzusetzen.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.05.2013 | 01:15  
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