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Landtagsabgeordnete Ulrike Müller besuchte die Sonderkulturbetriebe in der Bodenseeregion

Landtagsabgeordnete Ulrike Müller und Bezirkstagskandidat Heinz Georg Roth beim Besuch der Sonderkulturbetriebe in Lindau. Im Gespräch mit Herrn Nüberlin (zweiter von rechts), Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft, machten sich die beiden Politiker (dritte und vierter von rechts) ein Bild der Situation.

Große Sorgen wegen Feuerbrand
Müller: „Bauern dürfen nicht die Versuchskaninchen sein“

München/Lindau (um)
Der Feuerbrand bleibt eine Bedrohung für die Sonderkulturbetriebe der Bodenseeregion. Warum dies so ist, erfuhren die Landtagsabgeordnete Ulrike Müller und der örtliche Bezirkstagskandidat Heinz-Georg Roth bei einem Termin vor Ort. Viele Familienbetriebe sorgen sich Trotz konsequenter Weiterentwicklung in den letzten Jahren um ihre Zukunft. Ohne wirksame Bekämpfungsmittel wird der Feuerbrand zur Existenzbedrohung. „Alternativmittel zu Streptomycin müssen natürlich erprobt werden“, erklärte dazu Ulrike Müller. „Die Bauern dürfen hier aber nicht die Versuchskaninchen sein“. Weil der Staat sich immer mehr zurückziehe, gingen Forschung und Züchtung zunehmend in private Hände über, erklärten die Bauernvertreter. Müller, die auch agrar- und ernährungspolitische Sprecherin der FW-Landtagsfraktion ist, kritisiert diesen Stellenabbau seit Langem. „Gesunde Ernährung beginnt mit gesundem Anbau. Wir brauchen unabhängige staatliche Beratung und Forschung in diesem Bereich“, so Müller.
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