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FREIE WÄHLER kritisieren hilflose Reformbemühungen des Kultusministeriums beim G8

Pressemitteilung vom 13.03.2013

FREIE WÄHLER kritisieren hilflose Reformbemühungen des Kultusministeriums beim G8

Müller: Mit dem Flexibilisierungsjahr gesteht die Staatsregierung das Scheitern des G8 ein

Kempten | München (cf) 13.03.2013.
Für Ulrike Müller, MdL Allgäu Schwaben der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist das Flexibilisierungsjahr ein „weiterer verzweifelter Reparaturversuch am G8. Müller: „Spaenles neue Reform-Zauberworte heißen ‚Individuelle Lernzeit‘ - für die hat das Kultusministerium nun eine eigene Broschüre aufgelegt. Aber allein durch eine Hochglanzbroschüre werden die Voraussetzungen für eine gymnasiale Ausbildung in Bayern nicht wirklich besser.“ Es brauche vielmehr endlich genügend Personalressourcen, denn nur dann sei individuelle Lernzeit auch umsetzbar, so Müller. Die große Unzufriedenheit der Eltern mit dem G8 und den Reformbemühungen zeigten sich einmal mehr bei der Mitgliederversammlung der Landeselternvereinigung der Gymnasien in Bayern.

Mit dem Flexibilisierungsjahr gestehe die Staatsregierung gewissermaßen das Scheitern des G8 ein. „Wenn Spaenle jetzt merkt, dass acht Jahre für viele Schüler doch nicht ausreichend sind, dann heißt das im Prinzip nichts anderes, als schon jetzt die teilweise Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium“, so Müller. Geradezu alarmierend sei die Tatsache, dass man jetzt nach zehn Versuchsjahren ein sogenanntes „Frühwarnsystem“ aufbauen wolle. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass dies zu einem vernünftigen pädagogisch aufgebauten Lern- und Unterrichtsprozess selbstverständlich dazu gehört. „Der Reformprozess am Gymnasium in Bayern ist erst dann zufriedenstellend gelöst, wenn diejenigen Schüler, die in der fünften Klasse am Gymnasium beginnen auch am Ende erfolgreich das Abitur in der Tasche haben“, so Müller, aber da liege noch ein weiter Weg vor der Staatsregierung. Müller abschließend: „Vielmehr muss man überlegen, wie und unter welchen zeitlichen Vorgaben in einem strukturierten Reformprozess den Schülern künftig genügend Lern- und Reifezeit gegeben werden kann. Da darf auch der Gedanke an eine reformierte neunjährige Gymnasialzeit, wie sie in anderen Bundesländern schon erfolgreich beschritten wird, nicht außen vor bleiben“.

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