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CSU Mitgliederversammlung wählt Stefan Puchmayr einstimmig als Bürgermeisterkandidaten

Auf der Mitgliederversammlung am 30.12.2011 wurde Stefan Puchmayr einstimmig als Bürgermeisterkandidat der CSU Kaufering ins Rennen zur Wahl des 1. Bürgermeisters im März dieses Jahres geschickt. Herr Puchmayr zeichnet sich aus durch seine besonnene, ausgeglichene und sehr zielstrebige Vorgehensweise und hat einiges vor.
Lesen Sie seine Ansprache, in der er sein Konzept vorstellt und
rufen Sie ihn an - 08191 985569
oder besuchen Sie seine neue Internetseite - http://www.stefanpuchmayr.de


Hier die Ansprache

Kaufering, 30.12.2011
Mitgliederversammlung CSU Kaufering
Vorstellung des Kandidaten Stefan Puchmayr


Lebenslauf
45 Jahre
Seit mehr als 16 Jahren verheiratet mit Sabine Puchmayr
Zwei Söhne, 13 und 15 Jahre alt
Einer ist ein hervorragender Schwimmer beim VfL Kaufering
Der andere ist Ministranten-Leiter in Maria Himmelfahrt

Nach dem Abitur à Banklehre à Studium an der Technischen Universität (Schwerpunkt Finanzierung u Investition sowie Marketing), Diplom-Kaufmann
à Produktmanager / Produktgruppenmanager bei Nestlé und Bestfoods
à Marketingleiter und Leiter der Produktentwicklung bei Meggle
à Marketingleiter in der Geschäftsleitung bei Rational mit Verantwortung für rund 70 Mitarbeiter weltweit
à seit 2004 selbständig im Immobilienbereich, beratend und als Projektentwickler

CSU
zunächst Geschäftsführer des Ortsverbands
zuletzt von Ihnen zum Ortsvorsitzenden gewählt.

Weitere ehrenamtliche Tätigkeiten
im VfL Kaufering in der Abteilung Schwimmen als Kampfrichter aktiv

Was bringe ich persönlich mit?
Energie und Engagement
Unternehmerische Erfahrung
Mitarbeiterführung durch Motivation und Förderung von Eigenverantwortlichkeit
Offenheit, Ehrlichkeit
Ausgleichendes Wesen


Politische Ziele in Verbindung mit dem angestrebten Amt

In das Kauferinger Rathaus muss wieder Ruhe und Frieden einkehren. Es muss ethisch sauber und einwandfrei gearbeitet werden.
Das Amt des Bürgermeisters verstehe ich so ähnlich wie die Aufgabe eines guten Dirigenten: Er muss Solisten integrieren und verbinden; er muss das Gesamte im Auge behalten, wenn andere sich an Details festbeißen und muss dennoch die Details ausreichend würdigen, um das Ganze nicht zu gefährden. Eine schwere Aufgabe.

Ich halte nichts von einem Großreinemachen und ich halte nichts von Floskeln, wie „wir müssen auf das Erreichte aufbauen“. Es ist eine naturgegebene Selbstverständlichkeit, dass geschaffene Fakten berücksichtigt werden müssen. Ich schaue stets nach vorne, selten zurück. Denn es gibt viel zu tun. Und hier sind alle gleichermaßen in der Verantwortung: Der Bürgermeister, der Gemeinderat und die Verwaltung.

Die Gemeindefinanzen müssen auf den Prüfstand. Eine Gemeinde muss handlungsfähig bleiben. Nur eine starke und gesunde Gemeinde kann ihren Verpflichtungen dauerhaft nachkommen und ist damit für die Bürger lebenswert. Es ist nicht erste Aufgabe einer Gemeinde, selber unternehmerisch tätig zu werden und die dabei entstehenden Risiken dann auf alle Bürger abzuwälzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das gemeinsam schaffen werden.


Schule und Kinder
Mit der Schulbildung unserer Kinder befinden wir uns noch nicht auf der Höhe der Zeit. Unsere Kinder stehen nicht mit Kindern aus dem Landkreis im Wettbewerb, sondern mit anderen Kindern aus Europa, ja sogar der Welt. Lassen Sie uns gemeinsam darangehen, das zu tun, was in unserer Macht steht, um unseren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Vielleicht muss man als Gemeinde hierbei mutig neue Wege suchen.
Ebenso wichtig ist dabei, dass jüngere Schulkinder mit berufstätigen Eltern nachmittags bis abends eine bezahlbare Betreuungsmöglichkeit haben – ob als gemeindliche Lösung oder mittels einem Förderverein herbeigeführte Lösung. Lassen wir die Kinder mit Fernseher, Spielekonsole, Computer oder Smartphone den ganzen Nachmittag alleine, müssen wir uns über schulische Mängel oder sozial auffälliges Verhalten nicht wundern. Für Alleinerziehende ist das jedoch kaum lösbar, müssen sie doch in der Regel ganztags arbeiten, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Alle Kinder verdienen jedoch Chancengleichheit, das sind wir Ihnen schuldig und das zahlt sich langfristig für unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht aus.

Unser Kindergarten Regenbogen muss endlich neu gebaut werden, die Planungen liegen doch längst bereit. Auch das zeigt, dass wir für unseren Nachwuchs und damit unsere Zukunft bislang noch zu wenig tun.

Ältere Mitbürger
Kaufering hat viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir müssen uns um deren Belange kümmern. Hierzu zählt beispielsweise eine gute ärztliche Versorgung im Ort. Vor allem müssen wir darum kämpfen, neue gesetzliche Möglichkeiten zu nutzen, um weitere Fachärzte nach Kaufering zu holen wie zum Beispiel einen Augenarzt und einen Hautarzt.

Energie
Kaufering ist weit vorausgeprescht bei der Erzeugung alternativer Energien. Leider noch nicht kostendeckend, aber daran werden wir erfolgreich arbeiten, da bin ich zuversichtlich. Der bisherige Ansatz greift jedoch zu kurz. Sehr wichtig ist es, gleichzeitig auch den Energieverbrauch zu senken – sowohl elektrische als auch Heizenergie. Lassen Sie uns bei den öffentlichen Gebäuden anfangen aber lassen Sie uns auch nach Möglichkeiten suchen, bei den vielen privaten Gebäuden den Eigentümern beratend zu helfen.
Hinsichtlich der Photovoltaik sehe ich nur noch Ausbaupotenzial bei der Nutzung vorhandener Dachflächen oder der Überdachung freier Parkplatzflächen wie beispielsweise den großen Park- und Ride-Parkplätzen in Bahnhofsnähe. Ich bin strikt gegen eine weitere Zupflasterung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen und auch gegen eine solche Nutzung von landschaftlich oder durch Naturschutz geschützte Flächen.
Ob auf Kauferinger Flur Flächen zur Nutzung von Windenergie nach Beendigung des Flugbetriebs im Lechfeld und in Penzing zur Verfügung stehen, wird sich zeigen. Eine Ergänzung des Energiemix um Windkraft würde ich begrüßen, da diese zudem wesentlich wirtschaftlicher arbeitet als die Photovoltaik.

Arbeitsplätze / Unternehmensansiedlungen
Viele Kauferinger arbeiten in München. Viele andere Kauferinger arbeiten bei unserem größten Arbeitgeber, der Firma Hilti. Das ist gut und ich bin dankbar dafür, dass es uns vom Arbeitsmarkt her gut geht. Es stellt aber gleichzeitig auch unsere Achillesferse dar.
1. Wenn Hilti einen Schnupfen hätte, wäre Kaufering schwer erkältet.
2. Wenn die Mobilitätskosten in der Zukunft möglicherweise stark steigen, stellt sich für den einen oder anderen dann die Frage, dichter an seinen Arbeitsplatz in München zu ziehen.

Daher möchte ich mit dem Gemeinderat gemeinsam ein Ansiedlungskonzept erarbeiten, das festlegt, welche Ziele bei der zukünftigen Unternehmensansiedlung verfolgt werden sollen, damit wir in der Folge sehr zielgerichtet in den kommenden Jahren Unternehmen aus bestimmten Branchen ansprechen können. Ich sehe hochwertige Arbeitsplätze als ein sehr wichtiges Kriterium für die Attraktivität und nachhaltige Gesundheit unserer Gemeinde.



Verkehr
Mir ist bislang bei der B17 alt zu wenig passiert. Immer noch wird die Strecke gerne als Alternativroute zur B17 neu genutzt. Die bereits diskutierte Beruhigung durch Kreisverkehre muss angegangen werden, auch wenn mir bewusst ist, dass hier die Gemeinde mit eigenem Geld agieren muss, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Hier werde ich als Bürgermeister den Schulterschluss mit dem Landkreis suchen.

Bahnhof
Ein weiteres Thema ist unser Bahnhof. Kaufering mit seinen vielen Pendlern braucht eine bessere Ausstattung: ein WC, ein Kiosk und behindertengerechte Zugänge bis zum Bahnsteig sind ein Muss. Dass das mit der Bahn nicht leicht wird, ist mir absolut bewusst. Aus meiner bisherigen Berufpraxis bringe ich Verhandlungserfahrung auch mit sehr großen Unternehmen mit und werde diese Aufgabe gerne in Angriff nehmen.

Zum Schluss
Es gibt noch viele weitere Themen.
Lassen Sie mich zum Schluss noch ein mir wichtiges persönliches Anliegen vorbringen: Transparenz. Ich habe nichts zu verbergen und so soll es auch bleiben. Ich werde den gleichen Maßstab allerdings auch an alle anderen Akteure in der Gemeindepolitik legen. Transparenz heißt jedoch noch mehr: Verwaltung, Bürgermeister und Gemeinderat sind für den Bürger da. Somit sollte es selbstverständlich sein, wenn der Bürger sich stets leicht ein Bild vom aktuellen Geschehen und anstehenden Planungen machen kann. Gemeinderatsbeschlüsse sollten beispielsweise idealerweise innerhalb von 48 Stunden im Netz stehen.

Wenn Sie mich fragen, ob ich Visionär bin, dann sage ich Ihnen: nein. Wenn Sie mich fragen, ob ich ein Idealbild für eine Gemeinde wie Kaufering habe, dann sage ich Ihnen: ja. Ich wünsche mir Kaufering freundlich, serviceorientiert, bildungsorientiert, hilfsbereit, offen für Neues und für neue Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Dafür bin ich bereit zu kämpfen – fair und mit offenem Visier. Ich würde mich freuen, von Ihnen als Bürgermeisterkandidat der CSU in den Wahlkampf geschickt zu werden.
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1 Kommentar
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Bodo Bauer aus Kaufering | 05.02.2012 | 12:54  
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