Anzeige

Fracking gefährdet unser Trinkwasser und damit uns alle !

Große Demonstration gegen Fracking
Bürgerinitiative Fracking freies Hessen
Offen für alle Menschen


Die kanadische Firma BNK will in ganz Nordhessen mittels Fracking nach Erdgas bohren. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser und über 500 teils hochgiftigen, erbgutverändernden, hormonwirksamen und benzolhaltigen Chemikalien in den Untergrund eingepresst. Das ist eine Risiko- Technologie. Schon geringste Mengen der Chemikalien können in großen Gebieten das
Grund- und Trinkwasser verseuchen.

Selbst wenn Gutachten der Firma BNK 99 % Sicherheit versprechen dürfen wir kein Risiko für unser Trinkwasser eingehen. Wenn das Wasser für uns, unsere Kinder und Kindeskinder verseucht ist, haben die eben das 1 % Restrisiko erwischt – das ist zynisch. Wie es Menschen in anderen Teilen der Welt ergeht, die kein genießbares Trinkwasser haben weis jeder aus den Nachrichten.

Der freie Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein unveräußerliches und nicht verhandelbares Menschenrecht. Dies darf keinem Risiko ausgesetzt werden.

Jeder Bürger will heute nachhaltig, energiesparend und umweltverträglich leben. Jeder muß strenge Umweltauflagen einhalten. Und nun soll unsere Lebensgrundlage durch Fracking gefährdet werden. Riesige Flächen würden uns und unseren nachfolgenden Generationen verloren gehen.

Die Fracking- Industrie beeinflusst die Landtagsabgeordneten jeden Tag mit Aussagen, Fracking sei sicher, man habe die Technik im Griff, es sollten ja nur „vorläufige“ Erkundungsbohrungen durchgeführt werden; Vorbehalte in der Bevölkerung gebe es nur bei uninformierten Menschen u.v.m. Tatsächlich passierte Fracking- Unfälle, durch die Wasser und Boden verseucht wurden, werden einfach verschwiegen.

Die Menschen sollen auch mit dem Scheinargument der Versorgungssicherheit und der Unabhängigkeit von Gasimporten aus Russland auf den Leim gelockt werden. Scheinargumente sind dies, weil sie erst vorgebracht werden, seit die Gaspreise in Deutschland so hoch gestiegen sind, dass die Ausbeute den Gas- Konzernen große Gewinne verspricht. Die Versorgungssicherheit Deutschlands interessiert die Konzernlenker in Wirklichkeit überhaupt nicht. Ihre einzige Aufgabe ist die Gewinnmaximierung.

Weiter gaukelt die Fracking- Lobby Verbrauchern und Politikern vor, das durch Fracking in Deutschland zusätzlich geförderte Gas werde die Gaspreise sinken lassen wie in Amerika geschehen. In Amerika gibt es eine Vielzahl von Gas- Anbietern, also einen echten Preis- Wettbewerb. In Deutschland bildet jedoch eine Handvoll von Gaslieferanten ein Anbieter- Oligopol, das die Gaspreise auf einem hohen Niveau hält.

Über die Genehmigung für das in Nordhessen beabsichtigte Fracking entscheiden der Regierungspräsident in Darmstadt und der Landtag in Wiesbaden, beides in Südhessen; wie groß ist da wohl das Interesse, unsere nordhessische Heimat zu schützen?

Der für ganz Hessen zentral zuständigen Bergbaubehörde beim Regierungspräsidenten in Darmstadt liegt bereits ein Antrag der Firma BNK auf Genehmigung von Bohrungen vor. Eine Entscheidung nach dem Bergrecht setzt keine Bürgerbeteiligung und keine wasserrechtlichen Verfahren oder Umwelt- Verträglichkeitsprüfung voraus !

Nach Aussage des Regierungspräsidenten in Darmstadt besteht die Tendenz, Fracking in Nordhessen zu genehmigen.

Auch der Umweltausschuss des Hessischen Landtags ist mit dem Antrag befasst.

Der einzige Weg für die einzelnen Bürger, auf diesen Entscheidungsprozess noch zu beeinflussen führt über den hessischen Landtag, insbesondere den Umweltausschuss, der wiederum das zuständige Wirtschaftsministerium anregen muß, auf den Regierungspräsidenten in Darmstadt Einfluss auszuüben.

Die Politiker von Rot und Grün äußern sich gegen Fracking. Aber bekanntlich regiert in Wiesbaden Schwarz-Gelb. Die FDP befürwortet Fracking grundsätzlich und die CDU – bis auf nordhessische Kommunalpolitiker – tendiert dazu, Fracking flächenmäßig eingeschränkt und unter Auflagen zu genehmigen. Um die Regierungskoalition nicht zu gefährden, sehen sich die Politiker von Schwarz-Gelb einem Druck ausgesetzt, Fracking – in welchem Umfang auch immer – zu erlauben. Hier kann nur politischer Druck der Wählerinnen und Wähler entgegenwirken. Wer die Bevölkerung nicht vollständig vor den Gefahren des Fracking schützt, wird sich nach der Landtagswahl im kommenden Jahr auf den Oppositionsbänken wiederfinden.

Bereits nach einer Genehmigung von Probebohrungen, bei denen auch schon das Fracking- Gift in großen Mengen eingesetzt wird, wären die Ausbeutebohrungen politisch und rechtlich nahezu nicht mehr zu verhindern.
Einzelne deutsche Parteien und Verbände sowie die nordhessischen Städte und Gemeinden haben sich bereits gegen Fracking ausgesprochen.

Doch das allein genügt nicht.

Aufwachen Bürger ! Widerstand leisten !

Jeder kann zum Schutz von unser aller Lebensgrundlage Wasser beitragen. Durch das zeigen von Symbolen des Widerstands. Durch Informieren vieler Menschen. Durch Veröffentlichungen. Und vieles mehr...

Und noch besser gemeinsam mit vielen Mitstreitern
in der Bürgerinitiative Fracking freies Hessen.


Sie können sich hier => informieren !

Sie können die Bewegung für sauberes Wasser und gegen Fracking unterstützen !

Wie können Sie das tun ? Am einfachsten, indem Sie der Bürgerinitiative Fracking freies Hessen beitreten. Die Initiative ist unabhängig und offen für jeden. Kostenlos und ohne jede weitere Verpflichtung. Ihre Daten schützen wir streng. Versprochen.

=> Das Beitritts formular ausfüllen und absenden.
.
.
.
0
8 Kommentare
9.727
Beate Rühmann aus Burgdorf | 31.10.2012 | 18:53  
6.042
Erwin Zimmermann aus Bad Kösen | 31.10.2012 | 18:55  
57.846
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.10.2012 | 19:12  
29
Norbert Ickler aus Kassel | 31.10.2012 | 21:00  
57.846
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.10.2012 | 21:09  
29
Norbert Ickler aus Kassel | 31.10.2012 | 21:18  
57.846
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 31.10.2012 | 21:41  
29
Norbert Ickler aus Kassel | 31.10.2012 | 22:32  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.