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Carrie ernährte sich von Katzenkot, und starb an ihrem Foltertod.

Symbolbild (Foto: ©Pixapay)
Kaiserslautern: Brunnen | Eine Mädchenleiche wird im Wald verscharrt aufgefunden ( Es wurde berichtet ).
Nun ist das Urteil wegen Mordes und Unterlassener Hilfeleistung gegen die Mutter und zwei mitangeklagten Personen rechtskräftig.

Angeklagt die 35-jährige Mutter, sie hat das Mädchen den beiden Mitangeklagten (eine Frau 35 Jahre und Ihr Partner 24 Jahre alt )  zur Obhut überlassen. Dieses Paar wiederum hatte selbst Kinder und 30 Katzen. Die Wohnung in Kaiserslautern vermüllt und verdeckt. Katzenkot so weit das Auge reicht. Wenn die damals 5-jährige Carrie nicht gehorsam war wurde sie mit Haushaltgegenständen geschlagen. Verbal gedemütigt und verletzt. Essenentzug war nicht die Seltenheit. In dieser Wohnung gab es eine Abstellkammer, ohne Fenster,  die Türe abschließbar. Hier musste das Kind seine " Verfehlungen" absitzen. Aus Hunger nahm Carry Katzenkot zu sich.

Die Mutter kam jeden zweiten Tag zu Besuch und sah den Verfall ihres Kindes. Carry verwahrloste zunehmens. Zahlreiche Verletzungen , übersät am ganzen Körper.

Am Tag ihres Todes wog Carry noch 15 Kg

Es ist Montag Nachmittg des 20. Juni 2016, wieder ist Carry in der Abstellkammer eingesperrt, das Kind kann sich nicht mehr auf den Füßen halten, es ist zu schwach und stürzt so unglücklich das sie sich eine blutende Kopfverletzung zuzieht. 
Die " Pflegeeltern" rufen die Mutter hinzu. Gegen 18: 45 Uhr bemerken alle drei das es dem Mädchen Gesundheitlich sehr schlecht geht, eigentlich müsste man einen Notarzt rufen.
Doch wenn sie das tun, wird bemerkt in welchem körperlich schlechten Zustand sich das Kind befindet. Das möchte man auf jeden Fall vermeiden und wartet.

Carry verliehrt den Kampf gegen 23.00 Uhr und stirbt.

Doch jetzt wird es eng für die beiden Mitangeklagten. Es wird beschlossen das Kind zu vergraben. Das dauert zwar ein paar Tage doch man schaffte es unbemerkt..

Das Mädchen wurde am 30.06.2016 in einem Waldstück verscharrt gefunden.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshof hat am 20.10.2017 die Revision des 24-jährigen Angeklagten als unbegründet verworfen.
Das Urteil Lebenslang für alle drei Beteiligten ist rechtskräftig

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5 Kommentare
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 20.10.2017 | 12:19  
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Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 20.10.2017 | 12:43  
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gdh portal aus Brunnen | 20.10.2017 | 14:24  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 20.10.2017 | 15:08  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.10.2017 | 03:58  
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