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Nanotechnologie zum Mitmachen in Jülich: Im nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehen Schülerinnen des Mädchengymnasiums auf Entdeckungsreise in die winzigen Nanowelten

Großer Andrang am nanoTruck, der nicht nur von außen einen imposanten Anblick bietet. Auch in seinem Inneren hat das Ausstellungsfahrzeug für alle Interessierten einiges zu bieten. © FLAD & FLAD Communication GmbH
 
Anfassen ausdrücklich erlaubt: Die Ausstellung im nanoTruck zeigt Beispiele aus zahlreichen Anwendungs- und Lebensbereichen. © FLAD & FLAD Communication GmbH
Jülich: Mädchengymnasium Jülich |

Jülich – Hightech live erleben: Möglich macht das der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag und Freitag, 20. und 21. Juni 2013. Auf Einladung des Mädchengymnasiums Jülich macht das doppelstöckige Wissenschaftsmobil mit abwechslungsreichem Programm für Schulklassen und Offener Tür für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Station auf dem Schulhof in der Dr. Weyer-Straße 5. Am Donnerstag, den 20. Juni 2013 eröffnet der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, MdB, den nanoTruck und informiert eine Schulklasse über Studien- und Karrierewege zur Nanotechnologie.

In vielen Studiengängen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen steht die „Nanotechnologie“ inzwischen im Mittelpunkt. Und auch aus unserem Alltag sind viele nanotechnische Entwicklungen kaum mehr wegzudenken. Aber was bedeutet „Nano“ tatsächlich und was bringt uns die Forschung in diesen winzigen Dimensionen für die Zukunft? Wer sich diese oder ähnliche Fragen schon einmal gestellt hat, für den lohnt sich ein Besuch im nanoTruck des BMBF.

Bei Präsentationen, Workshops und Vorträgen für Schülerinnen des Mädchengymnasiums Jülich zeigen die beiden Wissenschaftler Alexander Heusel und Marco Kollecker, was die Nanotechnologie heute und in Zukunft zu leisten vermag – aber auch, welche Ausbildungs-, Studien- und Karrierewege in diese Schlüsseldisziplin führen. „Im nanoTruck informieren wir über den aktuellen Stand der Forschung. Damit wollen wir deutlich machen, wo insbesondere die Chancen, aber auch potenzielle Risiken der Nanotechnologie liegen“, erläutert der Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel das Ziel der BMBF-Initiative und ergänzt: „Über den Weg der transparenten Meinungsbildung möchten wir das Interesse mit diesem interdisziplinären Technikfeld fördern und neue Perspektiven aufzeigen.“

Ausstellungspräsentationen für Schulklassen

Einen kompakten Überblick über die Grundlagen, Forschungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie wird sich am Donnerstagmorgen eine Schulklasse gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär, Thomas Rachel, MdB, bei einer Präsentation im nanoTruck verschaffen. Dabei zeigen die beiden projektbegleitenden Wissenschaftler, in welchen Bereichen und mit welchen Zielen die Nanoforschung heute schon arbeitet. Selbst bedienbare Ausstellungsstücke und kleine Experimente helfen ihnen dabei, das theoretische Wissen konkret zu veranschaulichen und überraschende Effekte zu zeigen. Über die Studien- und Karrieremöglichkeiten in der Nanotechnologie informiert zudem Dr. Sarah Fahrendorf, die als JARA-Forscherin am Institut von Nobelpreisträger Prof. Peter Grünberg am Forschungszentrum Jülich arbeitet.

Abwechslungsreiches Workshop-Angebot

Schülerinnen, die einmal in die Arbeitsweise echter Nano-Forscher hineinschnuppern wollen, sind beim Workshop unter dem Motto „Kleinstes ganz groß“ genau richtig. Denn mit dem Rasterelektronenmikroskop steht ihnen im nanoTruck ein Instrument zur Verfügung, das es erlaubt, einige wissenschaftliche Rätsel wortwörtlich unter die Lupe zu nehmen.

Wortwörtlich Spannung versprechen auch die weiteren Schüler-Workshops. Bei der „Rätselzelle“ dreht sich alles um Themen wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz. Beim Workshop mit dem Titel „Das Nanoröhrchen“ wird deutlich, wie moderne Nano-Werkstoffe Ingenieuren dabei helfen können, technische Hürden zu überwinden und der Workshop „Energie gewinnen mit Hilfe der Pflanzen“ zeigt neue Wege in der Gewinnung regenerativer Energie auf. Dabei legen die Nachwuchsforscher auch selbst „Hand an die Nanotechnik“: In Zweierteams bauen sie mit alltäglichen Hilfsmitteln wie Hibiskusblütentee, Bleistiftgraphit und einem mit Titandioxid beschichteten Glasplättchen voll funktionstüchtige Mini-Solarzellen, sogenannte „Grätzelzellen“. Wenn sie dabei genügend elektrische Spannung erzeugen, sollten sie den Soundchip einer Glückwunschkarte zum Singen bringen.

Offene Tür zum Nanokosmos

Neben Schulklassen und Lehrkräften sind in Jülich auch alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich bei einem Besuch im nanoTruck ein eigenes Bild von der Nanotechnologie zu machen. Marco Kollecker und Alexander Heusel stehen ihren Gästen dabei gerne als Gesprächs- und Diskussionspartner zur Verfügung und beantworten auch individuelle Fragen.

Die Türen des nanoTrucks stehen der interessierten Öffentlichkeit am Donnerstag, 20.06., von 13.15 bis 16.00 Uhr offen.
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