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Beate Uhse: Ulrich Rotermund im Visier der Staatsanwaltschaft

Gegen Ulrich Rotermund, früherer Aufsichtsratschef des Erotikkonzerns und Sohn von Beate Uhse, wird wegen Beihilfe zur Untreue ermittelt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel gab bekannt, dass es in den Ermittlungen um Kredite, die im Zusammenhang mit der Affäre der Flensburger Sparkasse und um den Ex-Aufsichtsratschef der Beate Uhse AG Richard Orthmann geht.

Die Kredite in Höhe von 45 Millionen wurden 2005 und 2006 an die Strohfirmen Orthmanns wegen vorgeblichen Stützungskäufen der Aktien der Beate Uhse AG getätigt. Laut des Schleswig-Holsteinischem Zeitungsverlags, sollen Rotermund und Orthman mit dem Ex-Chef der Flensburger Sparkasse Frerich Eilts zwielichtige Geschäfte mit Erotikaktien betrieben haben, da diese am sinken waren. Viele Banken forderten durch die sinkenden Aktienkurse mehr Sicherheit, und durch diesen Druck der Banken wurden die Strohfirmen von Orthmann aufgebaut. Kredite in einer 45 Millionen Höhe wurden dann durch Eilts Insitute gegeben. Durch Orthmann und Rotermund kauften neue Partner riesige Aktienpakate und beglichen Forderungen von anderen Banken.

Orthmann konnte durch eine Kaution in sechsstelliger Höhe auf freien Fuß gelangen und muss sich mehrmals wöchentlich bei einer Polizeidienststelle melden, wie die Kieler Staatsanwaltschaft mitteilte.
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