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Peru nach Humala-Sieg jetzt links orientiert - Fujimori-Sohn wird nicht Präsident

Peru wird sich nach dem Sieg von Ollanta Humala bei den Präsidentschaftswahlen am Wochenende mehr an Brasilien als an den USA orientieren. Humala sieht sich selbst als peruanische Ausgabe von Luiz Inácio Lula da Silva. Der brasilianische Präsident ist in ganz Lateinamerika beliebt. Auf Peru kommen unter Humala nun "Reformen ohne Destabilisierung" zu. Humala muss nun die politisch extrem gespaltene Gesellschaft wieder in Einklang bringen und beweisen, dass er keine Marionette von Hugo Chávez, Präsident von Venezuela, ist. Das warfen die Rechtskonservativen dem neuen Präsidenten Perus stets vor.

Humala wird als Linksnationalist eingestuft und wurde Beobachtungen der "Zeit" zufolge von einem Helfer vom äußersten linken Rand der Bühne zur Siegesrede geführt. Der Wahlsieg von Humala und seiner Gana Partei gegen Keiko Fujimori und seine rechskonservative Partei Fuerza 2011 fiel äußerst knapp aus. Warum Fujimori verloren hat? Über dem Sohn des Ex-Präsidenten Alberto Fujimori liegt ein Nebel aus Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die sein Vater am peruanischen Volk verübt hat. Humala wird Nachfolger von Präsident Alan García.

Detailliertere Infos hat Die Zeit.
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