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Keinen Platz für ein Medizin-Studium in Deutschland bekommen? Klagen hilft nicht mehr

Keinen Platz für ein Medizin-Studium in Deutschland bekommen? Vor Gericht ziehen und sich in den beliebten Studiengang Medizin einklagen hilft nicht mehr. Diese gängige Praxis soll ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht in Karlsruhe jetzt eindämmen. Studenten können nun nur an ihrer Wunsch-Uni Nummer eins gegen zu kleine Kapazitäten klagen. (BVerwG 6 CN 3.10, Urteil vom 23. März 2011)

Häufig versuchen potenzielle Medizin-Studenten mit Hilfe eines Anwaltes, per Klage nachzuweisen, dass die von den Hochschulen und Universitäten festgelegte Anzahl an teuren Medizin-Studienplätzen zu niedrig ist. Anwälte raten, sich bei einer Uni zu beweben, bei der einer erfolgreichen Klage keine Steine in den Weg gelegt werden. Die Problematik der Medizin-Klagen und wie das Anmelde-Verfahren für die begehrten Plätze läuft, steht im Unispiegel.

Wer keinen Platz für ein Medizin-Studium an einer Uni in Deutschland bekommen hat, kann immernoch ins Ausland gehen. Dort gibt es häufig auch deutschsprachige Studiengänge - wie in Budapest. Billig ist ein Medizin-Studium im Ausland aber nicht.
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