Spielbericht männliche C1-Jugend gegen HSV Nordstars

Selten oder eher noch nie habe ich meine Jungs aus der mC1 so einsatz- und lauffreudig erlebt wie im Spiel gegen die HSV Nordstars. Leider stand auf dem Spielfeld nicht nur ein übermächtiger Gegner sondern auch nur ein kleines Häufchen Spieler aus AWB. Kurz vor Spielbeginn meldete sich mit Thorben Reucker auch noch unser Torwart krank, sodass ich den verbleibenden 7 Spieler nur die Frage stellen konnte, wer bereit sei ins Tor zu gehen. Jan Seeger trat diesen Gang freiwillig an und versuchte alles mögliche. Aber die wirklich starke Truppe der Nordstars war unserer Abwehr weit überlegen und zu dem auch noch sehr treffsicher. Trotzdem zeigte er einige tolle Paraden. Der Gegner ging ein hohes Tempo und unsere Jungs –ob wohl ohne Auswechselspieler- gingen gnadenlos gegen sich selbst mit. Statt Schlafwagenhandball zu spielen, wie es sonst eher von ihnen zu sehen ist, wurde immer Tempo nach vorn gespielt. Leider kam es dann zu oft überhasteten Abschlüssen und damit leichten Ballbesitz für den Gegner. Zur Halbzeit stand es 24:10 gegen uns. In der 2. Halbzeit haben sich die Jungs in der Abwehr besser auf den Gegner eingestellt. Außerdem wurden die Angriffe länger und etwas ruhiger gespielt. So endete die 2. Halbzeit nur mit 19:14 gegen uns. Beim letzten 7m kam Jan Seeger zu seinem verdienten Tor und konnte sogar den folgenden schnellen Anwurf der Nordstars in sein Tor parieren.

Es änderte aber alles nichts an einer deftigen Niederlage mit 43:24. Trotzdem war dieses ein Spiel in dem ich nur jeden Spieler uneingeschränkt loben kann. Jeder ist vorne und hinten gerannt , hat sein Möglichstes gegeben und im wahrsten Sinne des Wortes gekämpft bis zum Umfallen. Es gab sehenswerte Spielabläufe im Angriff und einige Supertore , z.B. steinstark von Johannes aus dem Rückraum. Am Kreis war Benedikt nie in Griff zu kriegen und Hendrik wirbelte in der Mitte. Fabian versetzte so manches Mal seinen Gegenspieler auf Außen, hatte dann aber Pech im Abschluss. Timo war im Rückraum rechts und eigentlich überall immer anspielbereit und in der Rückwärtsbewegung ebenso wie Jan Stührenberg immer versucht den Tempogegenstoß der Nordstars zu verhindern. Jan Stührenberg hatte mit seinen Würfen von Linksaußen zu nächst Pech, machte sich aber immer wieder gefährlich.

An Jan Seeger noch mal ein großes Danke. Ich weiß wie schwer es Dir gefallen ist ins Tor zu gehen und nicht selbst auf s Tor zu werfen.

Es spielten: Jan Seeger 1 (Torwart), Johannes Eichstädt 6, Benedikt Heine 7, Jan Stührenberg 1, Hendrik Axmann 3, Fabian Bootsmann 1, Timo Paternoga 4

So Jungs, rahmt Euch das ein. Soviel gelobt habe ich Euch noch nie. Aber genauso will ich Euch sehen und gestern habt Ihr gezeigt, dass und was Ihr wirklich könnt!

Michaela 18.01.2010
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